Caritas verlangt Hitzeschutz-Programm für Kitas und Pflegeheime

24. Juni 2026
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Caritas verlangt Hitzeschutz-Programm für Kitas und Pflegeheime

Vermischtes - Was ist passiert – was dahinter steckt

Gesellschaft: Unterstützung für Sanierung sozialer Einrichtungen

() – Die Caritas hat die Bundesregierung aufgefordert, gezielte staatliche Hilfen für die energetische Sanierung von Sozialimmobilien aufzulegen. Hitze sei „heute schon das größte klimawandelbedingte Gesundheitsrisiko in „, sagte Caritas-Vorstand Friedrich von Schönfeld den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Mittwochausgaben).

Besonders gefährdet seien ältere Menschen, Pflegebedürftige, Menschen mit Behinderungen und Kinder. „Unsere sozialen Einrichtungen benötigen dringend verlässliche und auskömmlich ausgestattete Förderprogramme, um an heißen Sommertagen diese Personengruppen bestmöglich schützen zu können“, so von Schönfeld.

Zugleich forderte die Caritas, Wohlfahrtsverbände stärker in die Entwicklung von Hitzeschutz- und Klimaanpassungsmaßnahmen einzubinden. „Es ist dringend geboten, die Caritas und die anderen Wohlfahrtsverbände mit ihrer Expertise und ihrem Zugang zu vulnerablen Gruppen auf allen politischen Ebenen konsequent in die Entwicklung von Hitzeschutz- und Klimaanpassungsmaßnahmen einzubeziehen“, sagte von Schönfeld.

Nach Angaben der Caritas gibt es in den Strukturen der Freien Wohlfahrt rund 100.000 Gebäude. Durch energetische Sanierungen könnten langfristig sowohl die Betriebskosten gesenkt als auch die CO2-Bilanz verbessert werden. Zwar setzten die Einrichtungen bereits zahlreiche organisatorische Maßnahmen zum Schutz vor Hitze um. „Bei leeren Kassen können die baulichen und technischen Anpassungen jedoch nicht selbst geleistet werden“, sagte von Schönfeld.

Der Vorstoß kommt vor dem Hintergrund zunehmender Hitzewellen in Deutschland. Experten sehen in extremer Hitze eines der größten Gesundheitsrisiken des menschengemachten Klimawandels. Bund, Länder und Kommunen arbeiten derzeit an Maßnahmen zur Klimaanpassung und zum Schutz besonders gefährdeter Bevölkerungsgruppen. Besonders soziale Einrichtungen, Pflegeheime und Krankenhäuser stehen dabei vor der Herausforderung, ihre Gebäude an steigende Temperaturen anzupassen.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Kita (Archiv)

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was ist passiert?

  • Caritas fordert staatliche Hilfen für energetische Sanierung von Sozialimmobilien.
  • Besonders gefährdete Gruppen sind ältere Menschen, Pflegebedürftige, Menschen mit Behinderungen und Kinder.
  • Caritas dringt auf stärkere Einbindung von Wohlfahrtsverbänden in Hitzeschutz- und Klimaanpassungsmaßnahmen.

Warum ist das wichtig?

  • Schutz besonders gefährdeter Gruppen wie ältere Menschen und Kinder vor Hitzewellen
  • Notwendigkeit finanzieller Unterstützung für energetische Sanierungen von Sozialimmobilien
  • Einbindung von Wohlfahrtsverbänden in Hitzeschutz- und Klimaanpassungsmaßnahmen

Wer ist betroffen?

  • ältere Menschen
  • Pflegebedürftige
  • Menschen mit Behinderungen
  • Kinder

Zahlen/Fakten?

  • 100.000 Gebäude in den Strukturen der Freien Wohlfahrt
  • Hitze ist das größte klimawandelbedingte Gesundheitsrisiko in Deutschland
  • Energieeinsparungen und verbesserte CO2-Bilanz durch energetische Sanierungen möglich

Wie geht’s weiter?

  • Bundesregierung auffordern, staatliche Hilfen für energetische Sanierung aufzulegen
  • Wohlfahrtsverbände in Hitzeschutzmaßnahmen einbinden
  • Maßnahmen zur Klimaanpassung für soziale Einrichtungen entwickeln
Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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