Sachsen-Anhalt - Was ist passiert – was dahinter steckt
Wirtschaft: Chemiebranche in Sachsen-Anhalt unter Druck
Magdeburg () – Sachsen-Anhalts Wirtschaftsminister Sven Schulze (CDU) hat auf dem Chemiegipfel in Böhlen dringende Maßnahmen zur Rettung der ostdeutschen Chemiebranche gefordert. Die Situation sei dramatisch und dulde keinen weiteren Aufschub, sagte Schulze am Montag.
Er begrüßte dabei ausdrücklich den gemeinsamen Schulterschluss von Arbeitgeberverbänden und Gewerkschaften, die eine entsprechende Erklärung an die Ostbeauftragte der Bundesregierung übergeben haben.
Die Branche leide unter den im internationalen Vergleich hohen Energiepreisen, was zu erheblichen Wettbewerbsnachteilen, unzureichender Kapazitätsauslastung und drohenden Schließungen führe. Schulze kündigte an, seinen Einfluss auf Brüssel und Berlin geltend zu machen, um notwendige Veränderungen zu erreichen.
„Jetzt ist Tempo gefragt, um die wirtschaftliche Stabilität Ostdeutschlands zu sichern“, so der Minister.
Zu den geforderten Maßnahmen gehören die Einführung eines Industriestrompreises, die Abschaffung der Gasspeicherumlage zum 1. Januar 2026 und die Ausweitung der Strompreiskompensation. Auf EU-Ebene fordert Schulze ein Aussetzen des Abschmelzens kostenloser Emissionsberechtigungen im Emissionshandelssystem und eine Verbesserung des CO2-Grenzausgleichsmechanismus CBAM. Sachsen-Anhalt habe sich zudem um Mitarbeit in der Critical Chemicals Alliance auf EU-Ebene beworben.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Sven Schulze (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- Sachsen-Anhalts Wirtschaftsminister fordert dringende Maßnahmen zur Rettung der ostdeutschen Chemiebranche.
- Hohe Energiepreise führen zu Wettbewerbsnachteilen und drohenden Schließungen.
- Geplante Maßnahmen umfassen Industriestrompreis, Abschaffung der Gasspeicherumlage und Ausweitung der Strompreiskompensation.
Warum ist das wichtig?
- Dringende Maßnahmen zur Rettung der ostdeutschen Chemiebranche sind notwendig für wirtschaftliche Stabilität.
- Hohe Energiepreise führen zu Wettbewerbsnachteilen, unzureichender Kapazitätsauslastung und drohenden Schließungen.
- Gemeinsamer Schulterschluss von Arbeitgeberverbänden und Gewerkschaften stärkt die Forderungen an die Bundesregierung.
Wer ist betroffen?
- ostdeutsche Chemiebranche
- Arbeitgeberverbände
- Gewerkschaften
Zahlen/Fakten?
- Dringende Maßnahmen zur Rettung der ostdeutschen Chemiebranche gefordert
- Hohe Energiepreise als Wettbewerbsnachteil identifiziert
- Vorschläge: Einführung eines Industriestrompreises, Abschaffung der Gasspeicherumlage zum 1. Januar 2026
Wie geht’s weiter?
- Einfluss auf Brüssel und Berlin geltend machen
- Einführung eines Industriestrompreises und Abschaffung der Gasspeicherumlage
- Aussetzung des Abschmelzens kostenloser Emissionsberechtigungen auf EU-Ebene
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