Chemie-Industrie weiter in Schieflage

13. März 2026
1 min Lesezeit

Chemie-Industrie weiter in Schieflage

Wirtschaft - Was ist passiert – was dahinter steckt

Wirtschaftliche Herausforderungen der Chemieindustrie in Frankfurt

() – Die chemisch-pharmazeutische Industrie in bleibt weiterhin in einer schwierigen Lage.

Im vierten Quartal 2025 verzeichnete die Chemiebranche erneut einen Rückgang in Produktion, Preisen und Umsatz, während die Pharmaindustrie mit einem leichten Wachstum das Gesamtbild stabilisierte. Der Verband der Chemischen Industrie (VCI) teilte am Freitag mit, dass die Kapazitätsauslastung der Chemieanlagen unter der Rentabilitätsschwelle blieb und die Branche unter Importdruck und intensivem Preiswettbewerb leide.

VCI-Hauptgeschäftsführer Wolfgang Große Entrup sagte, dass die Jahresbilanz der Chemie „unterirdisch“ sei und „die wirtschaftspolitische Kurskorrektur“ der Regierung „mit angezogener Handbremse“ den Frust in den Unternehmen verstärke. Er sagte, dass 2026 nicht leichter werde und die hohen Preise sowie die anhaltende Unsicherheit viele Betriebe an ihre Grenzen bringen würden. Große Entrup warnte vor einem Strukturbruch für die industrielle Basis ohne „echten Reformwillen“ und mächtig Tempo in und Brüssel.

Die Prognose für 2026 bleibt aufgrund des Irankriegs unsicher. Die Produktion der Chemie wurde im letzten Quartal 2025 erneut deutlich gedrosselt, während die Pharmaindustrie ein Produktionsplus von 4,5 Prozent verzeichnete. Der Gesamtumsatz der Branche sank im vierten Quartal um 0,6 Prozent im Vergleich zum Vorquartal und lag 2,8 Prozent unter dem Vorjahresniveau.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Chemie-Anlagen (Archiv)

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was ist passiert?

  • Chemiebranche in Deutschland verzeichnet Rückgang in Produktion, Preisen und Umsatz im vierten Quartal 2025.
  • Pharmaindustrie stabilisiert Gesamtbild mit leichtem Wachstum von 4,5 Prozent.
  • VCI warnt vor Strukturbruch ohne Reformen und zeigt sich pessimistisch für 2026.

Warum ist das wichtig?

  • Stabilität der Pharmaindustrie kann negative Auswirkungen der Chemiebranche abmildern.
  • Hohe Unsicherheit und Importdruck gefährden die Wettbewerbsfähigkeit der chemisch-pharmazeutischen Industrie.
  • Mangelnder Reformwille könnte zu langfristigen strukturellen Problemen führen.

Wer ist betroffen?

  • chemisch-pharmazeutische Industrie in Deutschland
  • Unternehmen der Chemiebranche
  • Pharmaindustrie

Zahlen/Fakten?

  • Rückgang der Chemieproduktion, Preise und Umsatz im vierten Quartal 2025
  • Pharmaindustrie mit Produktionsplus von 4,5 Prozent
  • Gesamtumsatz der Chemiebranche sank um 0,6 Prozent im Vergleich zum Vorquartal, 2,8 Prozent unter Vorjahresniveau

Wie geht’s weiter?

  • Unsichere Prognose für 2026 aufgrund geopolitischer Ereignisse
  • Fortdauernder Druck durch hohe Preise und Importwettbewerb
  • Notwendigkeit von Reformen und Kursänderungen in der Regierung
Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
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