Sicherheitspolitiker besorgt über China-Kooperation von Cispa

23. Juni 2026
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Sicherheitspolitiker besorgt über China-Kooperation von Cispa

Politik - Was ist passiert – was dahinter steckt

Sicherheitspolitik in Berlin: China-Kooperationen unter Kritik

() – Sicherheitspolitiker von Union und Grünen zeigen sich besorgt über mutmaßlich problematische -Kooperationen des Saarbrücker Helmholtz-Zentrums für Informationssicherheit (Cispa).

Der Vorsitzende des Parlamentarischen Kontrollgremiums, Marc Henrichmann (CDU), sagte dem „Handelsblatt“, wenn ausgerechnet an einer mit Bundesmitteln finanzierten Spitzeneinrichtung für Cybersicherheit zu Schwachstellen, Angriffen auf KI-Systeme und Desinformation gemeinsam mit Forschern aus dem Umfeld des chinesischen Militärapparats publiziert werde, sei das eine sicherheitspolitische Frage ersten Ranges. Er verwies darauf, dass der Verfassungsschutz ausdrücklich vor chinesischem Interesse am Cispa und vor Wissenstransfer gewarnt habe. Auch die deutschen Nachrichtendienste zeichneten seit Langem ein sehr klares Bedrohungsbild. China gehe aggressiv vor, sagte Henrichmann. Gerade bei einer Schlüsselinstitution dürfe sich niemand mehr Naivität gegenüber Peking leisten.

Auch Grünen-Fraktionsvize Konstantin von Notz sieht Versäumnisse. Gerade bei Einrichtungen, deren Finanzierung maßgeblich vom Bund und den Ländern komme und die in sicherheitspolitisch zentralen Bereichen arbeiteten, sei eine sehr viel größere Sensibilität bei der Thematik dringend geboten, sagte er dem „Handelsblatt“. Hier sei es offenkundig zu gleich mehreren Fehlern gekommen. Spätestens als bekannt gewesen sei, wie eng chinesische Forschungseinrichtungen mit militärischen Stellen verflochten seien und dass darunter auch Hochschulen auf US-Sanktionslisten seien, hätten die Kooperationen auf den Prüfstand gestellt werden müssen, sagte von Notz. Zudem hätten Einschätzungen der Spionageabwehr eingeholt werden müssen.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Marc Henrichmann (Archiv)

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was ist passiert?

  • Besorgnis über problematische China-Kooperationen des Helmholtz-Zentrums für Informationssicherheit (Cispa).
  • Warnungen des Verfassungsschutzes und der deutschen Nachrichtendienste vor chinesischem Interesse am Cispa.
  • Forderung nach größerer Sensibilität und Überprüfung der Kooperationen mit chinesischen Forschungseinrichtungen.

Warum ist das wichtig?

  • Sicherheitspolitische Bedenken aufgrund möglicher Kooperationen mit dem chinesischen Militär
  • Warnungen des Verfassungsschutzes vor Wissenstransfer und Bedrohungen durch China
  • Notwendigkeit einer erhöhten Sensibilität und Überprüfung von Forschungskooperationen

Wer ist betroffen?

  • Sicherheitspolitiker von Union und Grünen
  • Helmholtz-Zentrum für Informationssicherheit (Cispa)
  • Forscher aus dem Umfeld des chinesischen Militärapparats

Zahlen/Fakten?

  • Laut Marc Henrichmann ist das Cispa eine mit Bundesmitteln finanzierte Spitzeneinrichtung für Cybersicherheit.
  • Der Verfassungsschutz warnt vor chinesischem Interesse am Cispa.
  • Es wurde festgestellt, dass mehrere Fehler bei den Kooperationen mit chinesischen Institutionen gemacht wurden.

Wie geht’s weiter?

  • Überprüfung der China-Kooperationen am Cispa
  • Sensibilisierung für Sicherheitsfragen in der Forschung
  • Einholung von Einschätzungen der Spionageabwehr
Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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