Frankfurt stoppt Abwärtstrend bei Sozialwohnungen

22. Juni 2026
1 min Lesezeit

Frankfurt stoppt Abwärtstrend bei Sozialwohnungen

Hessen - Was ist passiert – was dahinter steckt

Soziale Wohnraumsituation in Frankfurt am Main

() – Die Stadt Frankfurt hat im vergangenen Jahr erstmals seit Jahrzehnten wieder einen Zuwachs an Sozialwohnungen verzeichnet. Das hat das Dezernat für Planen und Wohnen am Montag mitgeteilt.

Zum Stichtag 31. Dezember 2025 standen demnach 25.972 Sozialwohnungen zur Verfügung, 462 mehr als im Vorjahr. Insgesamt gibt es in der Stadt 30.839 Wohnungen im Rahmen der Mietwohnraumförderung für Haushalte mit geringem und mittlerem Einkommen.

Der Zuwachs ist vor allem auf 638 neu entstandene oder sanierte Wohnungen zurückzuführen.

Dem standen 188 Abgänge gegenüber, etwa durch auslaufende Bindungen. Trotz des positiven Trends bleibt die Lage auf dem Wohnungsmarkt angespannt.

Zum Jahresende waren 7464 Haushalte mit insgesamt 19.672 Personen als sozialwohnungsberechtigte Wohnungssuchende registriert. Mehr als 60 Prozent dieser Haushalte wurden der höchsten Dringlichkeitsstufe zugeordnet.

Im vergangenen Jahr konnten 1419 Wohnungen an wohnungssuchende Haushalte vermittelt werden.

Die Versorgungsquote lag bei 19 Prozent. Für das laufende Jahr liegen der Stadt bereits Förderanträge für insgesamt 1038 Wohnungen vor.

Planungsdezernent Marcus Gwechenberger betonte, die Schaffung und der Erhalt von gefördertem Wohnraum bleibe eine zentrale wohnungspolitische Aufgabe.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Frankfurt am Main

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was ist passiert?

  • Frankfurt verzeichnet erstmals seit Jahrzehnten Zuwachs an Sozialwohnungen.
  • Zum Stichtag 31. Dezember 2025 gibt es 25.972 Sozialwohnungen, 462 mehr als im Vorjahr.
  • 1419 Wohnungen konnten an wohnungssuchende Haushalte vermittelt werden.

Warum ist das wichtig?

  • Zuwachs an Sozialwohnungen verbessert die Wohnsituation für einkommensschwache Haushalte
  • Positive Entwicklung trotz anhaltend angespannter Marktlage
  • Wichtig für die soziale Stabilität und Integration in der Stadt

Wer ist betroffen?

  • Haushalte mit geringem und mittlerem Einkommen
  • sozialwohnungsberechtigte Wohnungssuchende
  • Marcus Gwechenberger (Planungsdezernent)

Zahlen/Fakten?

  • 25.972 Sozialwohnungen zum Stichtag 31. Dezember 2025
  • 462 mehr Sozialwohnungen im Vergleich zum Vorjahr
  • 7464 Haushalte mit 19.672 Personen als sozialwohnungsberechtigte Wohnungssuchende registriert

Wie geht’s weiter?

  • Weitere Förderung von gefördertem Wohnraum
  • Bearbeitung der bereits eingegangenen Förderanträge für 1038 Wohnungen
  • Fortsetzung der Bemühungen zur Verbesserung der Wohnsituation für sozialwohnungsberechtigte Haushalte
Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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