Großbrand in holzverarbeitendem Betrieb in Oedingen hält Feuerwehr über 13 Stunden in Atem

21. Juni 2026
1 min Lesezeit

Großbrand in holzverarbeitendem Betrieb in Oedingen hält Feuerwehr über 13 Stunden in Atem

Nordrhein-Westfalen - Was ist passiert – was dahinter steckt

Großeinsatz der Feuerwehr in Lennestadt

Lennestadt () – Die Feuerwehr Lennestadt ist am Samstag zu einem Großeinsatz in einem holzverarbeitenden Betrieb im Ortsteil Oedingen ausgerückt. Wie die Feuerwehr mitteilte, war gegen kurz nach 7 Uhr eine Rauchentwicklung gemeldet worden.

Bei der Erkundung stellte sich heraus, dass in einem mehrere Tonnen fassenden Silo Holzspäne brannten.

Die Feuerwehr ging mit mehreren Trupps unter Atemschutz vor. Um den Brand zu löschen, musste das gesamte Silo geleert werden – größtenteils per Hand.

Bei sommerlichen Temperaturen von über 30 Grad Celsius und großer Hitze im Brandraum war dies ein enormer Kraftakt. Die Atemschutzgeräteträger konnten jeweils nur rund 20 Minuten am Stück eingesetzt werden, sodass immer wieder neue Kräfte nachalarmiert werden mussten.

Unterstützung erhielt die Feuerwehr Lennestadt von den Feuerwehren aus Eslohe und Finnentrop sowie vom Kreis Olpe, der einen Abrollbehälter Atemschutz bereitstellte.

Das Brandgut wurde mit einem Radlader in Container verbracht und abgelöscht. Die Malteser aus Oedingen versorgten die Einsatzkräfte mit Verpflegung, ein Rettungswagen des Deutschen Roten Kreuzes stand zur medizinischen Absicherung bereit.

Bürgermeister Tobias Puspas brachte als Anerkennung eine Kühltruhe mit Eis zur Einsatzstelle. Der Einsatz konnte nach aufwendigen Nachlöscharbeiten um 20:25 Uhr beendet werden.

Insgesamt waren rund 100 Einsatzkräfte über 13 Stunden im Einsatz.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Die Feuerwehr war mit 100 Einsatzkräften vor Ort (Archiv), Feuerwehr Lennestadt via

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was ist passiert?

  • Feuerwehr Lennestadt rückte zu einem Großeinsatz wegen Rauchentwicklung in einem Silo aus.
  • Holzspäne brannten, das Silo musste größtenteils per Hand geleert werden.
  • Rund 100 Einsatzkräfte waren über 13 Stunden im Einsatz.

Warum ist das wichtig?

  • Schnelles Handeln verhindert größere Schäden im Betrieb.
  • Zusammenarbeit mehrerer Feuerwehren zeigt kommunale Solidität und Unterstützung.
  • Hohe Temperaturen erhöhen Risiko für Einsatzkräfte, was Sicherheit und Planung erfordert.

Wer ist betroffen?

  • Feuerwehr Lennestadt
  • Feuerwehren aus Eslohe und Finnentrop
  • Malteser aus Oedingen

Zahlen/Fakten?

  • 100 Einsatzkräfte waren vor Ort
  • Einsatzdauer: über 13 Stunden
  • Brandmeldung um kurz nach 7 Uhr

Wie geht’s weiter?

  • Nachlöscharbeiten zur Brandbekämpfung abschließen
  • Einsatzkräfte rotieren, um Erschöpfung zu vermeiden
  • Verpflegung und medizinische Absicherung gewährleisten
Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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