Wirtschaft - Was ist passiert – was dahinter steckt
Gesellschaft: Zivildienst im Handwerk gefordert
Berlin () – Der Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH) spricht sich dafür aus, dass junge Menschen ihren Zivildienst künftig auch in Handwerksbetrieben ableisten können.
Der „Bild“ (Montagsausgabe) sagte ZDH-Generalsekretär Holger Schwannecke: „Im Falle einer Bedarfswehrpflicht mit neuem Zivildienst sollte auch das Handwerk eine entscheidende Rolle für die Orientierung junger Menschen spielen.“ Das Handwerk sei entscheidend für die Sicherheit und Versorgung der Gesellschaft, „sei es beim Bau und Erhalt unserer Infrastruktur oder der Daseinsvorsorge durch Lebensmittelhandwerke“, sagte Schwannecke.
Junge Menschen könnten in einem gut organisierten Handwerker-Zivildienst „praxisnah lernen und früh Verantwortung übernehmen“. Als Vorbild nannte der ZDH-Generalsekretär das Freiwillige Handwerksjahr. Im Rahmen dieses Jahres können junge Leute ein Jahr lang in einem Betrieb mitarbeiten und herausfinden, ob eine Ausbildung zu ihnen passt.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Zentralverband des Deutschen Handwerks (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- ZDH fordert, dass junge Menschen Zivildienst in Handwerksbetrieben leisten können.
- ZDH-Generalsekretär betont die Bedeutung des Handwerks für Sicherheit und Versorgung der Gesellschaft.
- Handlungsempfehlung basiert auf dem Modell des Freiwilligen Handwerksjahres.
Warum ist das wichtig?
- Förderung der beruflichen Orientierung junger Menschen im Handwerk
- Stärkung der Infrastruktur und Daseinsvorsorge durch Einbeziehung des Handwerks
- Frühzeitige Übernahme von Verantwortung und praxisnahes Lernen für Jugendliche
Wer ist betroffen?
- junge Menschen
- Handwerksbetriebe
- Gesellschaft
Zahlen/Fakten?
- ZDH spricht sich für Zivildienst in Handwerksbetrieben aus
- Holger Schwannecke: Handwerk entscheidend für Sicherheit und Versorgung der Gesellschaft
- Freiwilliges Handwerksjahr als Beispiel für praxisnahes Lernen und Verantwortung übernehmen
Wie geht’s weiter?
- Einführung eines Zivildienstes in Handwerksbetrieben
- Verbesserung der Orientierungshilfen für junge Menschen im Handwerk
- Beibehaltung des Freiwilligen Handwerksjahres als Modell
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