Sachsen-Anhalt - Was ist passiert – was dahinter steckt
Wirtschaftspolitik in Sachsen-Anhalt: CO2-Kosten-Entlastung
Magdeburg () – Sachsen-Anhalt hat eine Bundesratsinitiative zur Entlastung von Unternehmen bei den CO2-Kosten eingebracht. Das teilte die Staatskanzlei in Magdeburg mit.
Ministerpräsident Sven Schulze brachte die Entschließung des Landes mit dem Titel „Heimische Industrie stärken – CO2-Preisanstieg temporär aussetzen“ in die heutige Sitzung des Bundesrates ein.
Schulze betonte in seiner Rede die angespannte Lage vieler Unternehmen. Insbesondere energieintensive Industrien, das produzierende Gewerbe und der Mittelstand stünden aufgrund hoher Energiepreise, steigender CO2-Kosten und wachsender Bürokratiebelastungen unter erheblichem wirtschaftlichem Druck. „Klimaschutz und Wettbewerbsfähigkeit dürfen nicht gegeneinander ausgespielt werden“, sagte Schulze.
Die nationale CO2-Bepreisung verteuere Energie, Wärme und Mobilität und werde zunehmend zu einem Standortnachteil.
Mit der Entschließung begrüßt Sachsen-Anhalt die von der Bundesregierung beschlossene Nichterhöhung der nationalen CO2-Bepreisung für das Jahr 2027. Zudem soll die für Juli 2026 angekündigte Überarbeitung des europäischen Emissionshandelssystems (ETS 1) genutzt werden, um die Wettbewerbsfähigkeit der heimischen Industrie zu erhalten.
Das Land fordert außerdem mehr Planungssicherheit bei Investitionen, Übergangslösungen für Unternehmen sowie einen Bürokratierückbau beim Emissionshandel. Die Entschließung wird nun in den zuständigen Ausschüssen des Bundesrates weiter beraten.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Sven Schulze am 12.06.2026 |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- Sachsen-Anhalt hat eine Bundesratsinitiative zur Entlastung von Unternehmen bei CO2-Kosten eingebracht.
- Ministerpräsident Sven Schulze hat die Entschließung „Heimische Industrie stärken – CO2-Preisanstieg temporär aussetzen“ vorgestellt.
- Die Initiative fordert mehr Planungssicherheit, Übergangslösungen und Bürokratierückbau im Emissionshandel.
Warum ist das wichtig?
- Entlastung von Unternehmen bei den CO2-Kosten fördert wirtschaftliche Stabilität.
- Sicherstellung von Wettbewerbsfähigkeit der heimischen Industrie gegenüber internationalen Märkten.
- Verbesserung der Planungssicherheit unterstützt Investitionen und langfristige Strategien.
Wer ist betroffen?
- Unternehmen
- energieintensive Industrien
- produzierendes Gewerbe
Zahlen/Fakten?
- Sachsen-Anhalt hat eine Bundesratsinitiative zur Entlastung von Unternehmen bei den CO2-Kosten eingebracht.
- Ministerpräsident Sven Schulze betont die angespannte Lage vieler Unternehmen aufgrund hoher Energiepreise und steigender CO2-Kosten.
- Die nationale CO2-Bepreisung verteuert Energie, Wärme und Mobilität und könnte zu einem Standortnachteil führen.
Wie geht’s weiter?
- Weitergabe der Entschließung an die zuständigen Ausschüsse des Bundesrates zur Beratung
- Nutzung der Überarbeitung des europäischen Emissionshandelssystems zur Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit
- Forderung nach Planungssicherheit und Bürokratierückbau für Unternehmen
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