Linke kritisiert geplantes Polizeigesetz als Schritt zum Überwachungsstaat

11. Juni 2026
1 min Lesezeit

Linke kritisiert geplantes Polizeigesetz als Schritt zum Überwachungsstaat

Schleswig-Holstein - Was ist passiert – was dahinter steckt

Gesellschaft: Kritik an Polizeigesetz in Schleswig-Holstein

() – Die Linke in hat die Pläne der Landesregierung für ein neues Polizeigesetz scharf kritisiert. Das teilte der Landesverband am Donnerstag in Kiel mit.

Die Partei lehnt die geplanten erweiterten Befugnisse für die Polizei entschieden ab.

Konkret moniert die Linke die geplante automatische Datenanalyse, die erweiterte Videoüberwachung und die Ausweitung des Präventivgewahrsams. Die automatische Datenanalyse führe nicht zu mehr Sicherheit, sondern zu einer diskriminierenden Exekutive, so die Partei.

Die verwendeten Daten seien bereits durch häufigere Kontrollen von Menschen mit Migrationshintergrund oder niedrigem Einkommen verzerrt, was durch die Mustererkennung weiter verstärkt werde. Auch die erweiterte Videoüberwachung diene nicht der Sicherheit, sondern halte gezielt Menschen, die Repressionen fürchteten, von belebten Plätzen fern.

Zudem würden Demonstrationen und Kundgebungen eingeschränkt.

Landessprecher Gerrit Schienke erklärte: „Automatische Datenanalyse, mehr Überwachung und Präventivgewahrsam – das sind Mittel, die wir aus Diktaturen und Autokratien kennen. Dass wir in einer Demokratie darüber sprechen und die schwarz-grüne Landesregierung das ernsthaft einführen möchte, ist ein Armutszeugnis.“ Er forderte stattdessen eine soziale Politik mit günstigem Wohnraum, ausreichendem Einkommen, guter Bildung und echten Perspektiven.

Die Linke verweist auf Negativbeispiele aus und , wo der Einsatz der US-Software Palantir zur Überwachung debattiert wird. Die Partei plant für den 13. Juni eine Demonstration in Kiel gegen das Gesetz.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Überwachungskameras (Archiv)

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was ist passiert?

  • Die Linke in Schleswig-Holstein kritisiert die Pläne der Landesregierung für ein neues Polizeigesetz.
  • Geplante Maßnahmen umfassen automatische Datenanalyse, erweiterte Videoüberwachung und Präventivgewahrsam.
  • Die Linke plant eine Demonstration gegen das Gesetz am 13. Juni in Kiel.

Warum ist das wichtig?

  • Bedenken gegen erweiterte Polizeibefugnisse schützen individuelle Freiheiten.
  • Warnung vor Diskriminierung durch automatische Datenanalyse und Videoüberwachung.
  • Anzeichen von autoritären Praktiken in demokratischen Gesellschaften vermeiden.

Wer ist betroffen?

  • Menschen mit Migrationshintergrund
  • Personen mit niedrigem Einkommen
  • Teilnehmer von Demonstrationen und Kundgebungen

Zahlen/Fakten?

    1. Juni: geplante Demonstration in Kiel gegen neues Polizeigesetz
  • Kritik an automatischer Datenanalyse und erweiterter Videoüberwachung
  • Befürchtungen über diskriminierende Exekutive und Einschränkungen von Demonstrationen

Wie geht’s weiter?

  • Fortsetzung der Kritik an dem neuen Polizeigesetz durch die Linke
  • Planung einer Demonstration am 13. Juni in Kiel gegen das Gesetz
  • Forderung nach sozialer Politik statt erweiterter Polizeibefugnisse
Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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