Land und Arbeitsagentur starten Masterplan gegen Jugendarbeitslosigkeit

9. Juni 2026
1 min Lesezeit

Land und Arbeitsagentur starten Masterplan gegen Jugendarbeitslosigkeit

Sachsen-Anhalt - Was ist passiert – was dahinter steckt

Gesellschaft: Masterplan gegen Jugendarbeitslosigkeit in Sachsen-Anhalt

() – Die Landesregierung von und die Regionaldirektion -Anhalt- der Bundesagentur für Arbeit haben einen gemeinsamen Masterplan gegen Jugendarbeitslosigkeit vorgestellt, wie die Staatskanzlei am Dienstag mitteilte. Das Programm mit dem Titel „Masterplan Zukunftsgeneration Sachsen-Anhalt“ soll bis 2030 die Arbeitslosigkeit junger Menschen unter 25 Jahren auf unter vier Prozent senken.

Hintergrund ist ein Anstieg der Jugendarbeitslosigkeit um mehr als zwölf Prozent in den vergangenen zehn Jahren, wobei rund 80 Prozent der betroffenen Jugendlichen über keinen Berufsabschluss verfügen.

Der Masterplan sieht vier zentrale Handlungsfelder vor: die Sicherung des Schulerfolgs und bessere Übergänge in Ausbildung, die Förderung benachteiligter Jugendlicher, den Ausbau von Nachqualifizierungen sowie eine gemeinsame Aktivierungs- und Vermittlungsoffensive. Geplant sind unter anderem eine stärkere Praxisorientierung an Schulen, die Modernisierung der beruflichen Orientierung und zusätzliche Angebote zum Nachholen von Schulabschlüssen.

Ein besonderes Augenmerk liegt auf Jugendlichen mit Migrationshintergrund oder sozialen Problemlagen.

Arbeitsministerin Petra Grimm-Benne betonte, dass kein junger Mensch verloren gehen dürfe. Bildungsminister Jan Riedel erklärte, Bildung sei der Schlüssel für Fachkräftesicherung.

Markus Behrens, Vorsitzender der Geschäftsführung der Regionaldirektion, hob hervor, dass der demografische Wandel und der steigende Bedarf an qualifizierten Arbeitskräften die Situation verschärften. Ziel sei es, den Anteil junger Erwachsener mit Berufsabschluss auf mindestens 70 Prozent zu erhöhen.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Bundesagentur für Arbeit (Archiv)

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was ist passiert?

  • Vorstellung eines gemeinsamen Masterplans gegen Jugendarbeitslosigkeit in Sachsen-Anhalt.
  • Ziel: Senkung der Jugendarbeitslosigkeit unter 25 Jahre auf unter vier Prozent bis 2030.
  • Fokussierung auf Schulerfolg, Übergänge in Ausbildung und Förderung benachteiligter Jugendlicher.

Warum ist das wichtig?

  • Senkung der Jugendarbeitslosigkeit unter 4% fördert die soziale Integration junger Menschen
  • Verbesserung der Ausbildungs- und Qualifizierungsmöglichkeiten sichert Fachkräftemangel
  • Fokus auf benachteiligte Gruppen unterstützt Chancengleichheit

Wer ist betroffen?

  • Jugendliche unter 25 Jahren
  • Jugendliche ohne Berufsabschluss
  • Jugendliche mit Migrationshintergrund oder sozialen Problemlagen

Zahlen/Fakten?

  • Arbeitslosigkeit junger Menschen unter 25 Jahren soll bis 2030 auf unter 4% gesenkt werden
  • Anstieg der Jugendarbeitslosigkeit um mehr als 12% in den letzten 10 Jahren
  • Rund 80% der betroffenen Jugendlichen haben keinen Berufsabschluss

Wie geht’s weiter?

  • Umsetzung des Masterplans bis 2030
  • Fokus auf Schul- und Ausbildungsübergänge verbessern
  • Ziel: Anstieg der Berufsabschlüsse auf mindestens 70 Prozent
Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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