Nordrhein-Westfalen - Was ist passiert – was dahinter steckt
Gesellschaftliche Entwicklungen in Nordrhein-Westfalen
Duesseldorf () – Die Zahl der Geburten in Nordrhein-Westfalen ist im Jahr 2025 erneut gesunken. Wie der Landesbetrieb IT.NRW am Dienstag mitteilte, wurden im vergangenen Jahr 147.959 Kinder geboren, was einem Rückgang von 3,1 % entspricht (2024: 152.688).
Gleichzeitig setzte sich der Rückgang der Geburtenzahlen das vierte Jahr in Folge fort.
Weniger Geburten gab es zuletzt im Jahr 2013, als 146.400 Kinder zur Welt kamen.
In 6 Kreisen und kreisfreien Städten kamen – entgegen dem Trend im Landesschnitt – im Jahr 2025 mehr Kinder zur Welt als ein Jahr davor. Die höchsten Anstiege der Geburtenzahl konnten in Gelsenkirchen mit 2,5 %, in Bonn mit 2,3 %, sowie im Kreis Olpe mit einem Plus von 1,6 % verzeichnet werden.
Die größten Rückgänge gab es im Rheinisch-Bergischen Kreis (−10,5 %), in Bottrop (−9,4 %) sowie im Kreis Siegen-Wittgenstein (−8,9 %).
Bei 70,7 % der Neugeborenen besaß die Mutter die deutsche Staatsangehörigkeit. Mütter mit ausländischer Staatsangehörigkeit waren am häufigsten Syrerinnen (4,5 %), Türkinnen (3,0 %) oder Rumäninnen (1,9 %).
Insgesamt wurden 43.298 Kinder von ausländischen Müttern in NRW geboren.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Mann mit Kind (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- Zahl der Geburten in Nordrhein-Westfalen 2025 gesunken auf 147.959, Rückgang von 3,1 % im Vergleich zu 2024.
- Rückgang der Geburtenzahlen setzt sich das vierte Jahr in Folge fort.
- Sechs Kreise verzeichneten Anstieg der Geburten, höchste Zunahme in Gelsenkirchen, Bonn und Olpe.
Warum ist das wichtig?
- Rückgang der Geburtenzahlen kann langfristige demografische Auswirkungen haben
- Bedeutet potenzielle Herausforderungen für Arbeitsmarkt und Sozialsysteme
- Regionale Unterschiede können lokale Anpassungsstrategien erfordern
Wer ist betroffen?
- Neugeborene Kinder
- Mütter mit deutscher Staatsangehörigkeit
- Mütter mit ausländischer Staatsangehörigkeit
Zahlen/Fakten?
- 147.959 Geburten in 2025, Rückgang um 3,1 %
- Höchster Anstieg in Gelsenkirchen (2,5 %), Bonn (2,3 %) und Kreis Olpe (1,6 %)
- 70,7 % der Neugeborenen mit deutscher Staatsangehörigkeit
Wie geht’s weiter?
- Rückgang der Geburtenzahlen könnte sich weiter fortsetzen
- Überprüfung möglicher sozialer oder wirtschaftlicher Faktoren
- Maßnahmen zur Förderung der Familienpolitik in NRW evaluieren
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