Politik - Was ist passiert – was dahinter steckt
Politische Trends und Unzufriedenheit in Berlin
Berlin () – Die Union fällt im neuen „Sonntagstrend“, den das Meinungsforschungsinstitut Insa wöchentlich für die „Bild am Sonntag“ erhebt, auf 21 Prozent und erreicht damit ihren schwächsten Wert seit Ende 2021. Gegenüber der Vorwoche verliert die CDU/CSU einen Prozentpunkt.
Unverändert gegenüber der Vorwoche bleiben die Werte von AfD (29 Prozent), SPD (12 Prozent), Grünen (14 Prozent), Linke (11 Prozent), BSW (3 Prozent) und FDP (3 Prozent). Sonstige Parteien kommen zusammen auf 7 Prozent (plus 1).
Auch die Unzufriedenheit mit Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) nimmt weiter zu. In der Befragung gaben 77 Prozent an, mit der Arbeit des Kanzlers unzufrieden zu sein – sechs Punkte mehr als bei der vorherigen Erhebung Ende April. Nur noch 15 Prozent der Befragten zeigen sich zufrieden mit Merz` Arbeit, vier Punkte weniger als im April.
Für Insa-Chef Hermann Binkert sind die Werte ein Warnsignal für die Bundesregierung. Der „Bild“ sagte er: „Eine Regierung, der es nicht einmal gelingt, die verbliebenen eigenen Wähler zu überzeugen, wird scheitern. Das Ausmaß an Unzufriedenheit geht weit über das hinaus, was im zweiten Amtsjahr einer neuen Bundesregierung üblich ist.“
Für den „Sonntagstrend“ für die „Bild am Sonntag“ hat das Meinungsforschungsinstitut Insa 1.206 Personen im Zeitraum vom 01. Juni bis zum 05. Juni 2026 befragt.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Friedrich Merz am 03.06.2026 |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- Union fällt im "Sonntagstrend" auf 21 Prozent, schwächster Wert seit Ende 2021, Verlust von einem Prozentpunkt.
- 77 Prozent der Befragten sind unzufrieden mit Bundeskanzler Friedrich Merz, Unzufriedenheit gestiegen.
- Werte von AfD, SPD, Grünen, Linke, BSW und FDP bleiben unverändert.
Warum ist das wichtig?
- Starker Rückgang der Union auf 21 Prozent, schwächster Wert seit Ende 2021
- Hohe Unzufriedenheit mit Bundeskanzler Merz, 77 Prozent der Befragten unzufrieden
- Warnsignal für die Bundesregierung, mangelnde Überzeugung der eigenen Wähler
Wer ist betroffen?
- Union (CDU/CSU)
- Friedrich Merz (Bundeskanzler)
- Bundesbürger (Befragte)
Zahlen/Fakten?
- Union fällt auf 21 Prozent, schwächster Wert seit Ende 2021
- 77 Prozent der Befragten unzufrieden mit Kanzler Friedrich Merz
- Insa befragte 1.206 Personen vom 01. bis 05. Juni 2026
Wie geht’s weiter?
- Unzufriedenheit mit Friedrich Merz steigt weiter an
- CDU/CSU fällt auf 21 Prozent im Sonntagstrend
- Warnsignal für die Bundesregierung bezüglich der Wählerzufriedenheit
