Pflege-Arbeitgeber kritisieren Warkens Reform als "Raubzug"

5. Juni 2026
1 min Lesezeit

Pflege-Arbeitgeber kritisieren Warkens Reform als "Raubzug"

Vermischtes - Was ist passiert – was dahinter steckt

Pflegepolitik in Deutschland unter Kritik

() – Der Präsident des Arbeitgeberverbandes Pflege (AGVP), Thomas Greiner, hat die von Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU) auf den Weg gebrachte Pflegereform scharf kritisiert.

„Dieser Raubzug bei Beitragszahlern, Pflegebedürftigen und Kommunen schafft nicht einen Pflegeplatz“, sagte er der „Rheinischen Post“ (Freitagausgabe). Es gehe nur darum, „mit milliardenschwerer Hütchenspielerei die Leute schwindelig zu spielen“.

Bis zu anderthalb Jahre würden ältere Menschen aktuell auf einen Pflegeplatz warten, ergänzte Greiner. Keine der angekündigten Reformmaßnahmen werde daran etwas ändern. Auch die Angehörigenpflege werde das Problem aus seiner Sicht nicht lösen. Nicht einmal die Hälfte der Deutschen wolle oder könne pflegebedürftige Angehörige selbst versorgen. „Wen sollen die Pflegebegleiter denn begleiten?“, so Greiner.

Es gebe stattdessen innovative Ideen und neue Versorgungskonzepte, mit denen eine gute Versorgung sichergestellt werden könne. „Die Pflegeeinrichtungen und Pflegekräfte wissen, wie es geht und was vor Ort gebraucht wird“, sagte der Verbandspräsident.

Am Mittwoch hatte Warken mit einem Referentenentwurf zur Pflegereform die Ressortabstimmung eingeleitet. Mit einem Maßnahmenpaket auf der Einnahmen- und Ausgabenseite sowie Regelungen zur Entlohnung im Pflegesektor soll das Defizit der Pflegeversicherung ausgeglichen werden.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Nina Warken (Archiv)

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was ist passiert?

  • Thomas Greiner, Präsident des AGVP, kritisiert die Pflegereform von Bundesgesundheitsministerin Nina Warken.
  • Er behauptet, die Reform werde keine neuen Pflegeplätze schaffen und sei lediglich eine "Hütchenspielerei".
  • Derzeit warten ältere Menschen bis zu anderthalb Jahre auf einen Pflegeplatz.

Warum ist das wichtig?

  • Kritik an der Pflegereform weist auf mangelnde Schaffung neuer Pflegeplätze hin
  • Lange Wartezeiten für Pflegeplätze bleiben ungelöst
  • Innovative Konzepte zur Verbesserung der Versorgung werden nicht berücksichtigt

Wer ist betroffen?

  • Pflegebedürftige
  • Angehörige
  • Beitragszahler

Zahlen/Fakten?

  • Bis zu anderthalb Jahre Wartezeit auf einen Pflegeplatz
  • Keine der angekündigten Reformmaßnahmen wird das ändern
  • Weniger als 50 % der Deutschen wollen oder können pflegebedürftige Angehörige selbst versorgen

Wie geht’s weiter?

  • Diskussion über alternative Pflegekonzepte und innovative Ideen
  • Reformmaßnahmen weiterentwickeln und anpassen
  • Enger Austausch mit Pflegeeinrichtungen und Fachkräften suchen
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