RKI: Jeder dritte Erwachsene leidet unter Schlafproblemen

3. Juni 2026
1 min Lesezeit

RKI: Jeder dritte Erwachsene leidet unter Schlafproblemen

Vermischtes - Was ist passiert – was dahinter steckt

Gesellschaft: Schlafstörungen in Deutschland steigen

() – Fast jeder dritte Erwachsene in hat Probleme mit dem Durchschlafen. Das geht aus neuen Daten des RKI-Panels „Gesundheit in Deutschland“, die im „ of Health Monitoring“ veröffentlicht wurden. Etwa jeder Sechste hat demnach Schwierigkeiten beim Einschlafen, jeder achte Erwachsene ist sowohl von Ein- als auch von Durchschlafstörungen betroffen.

Lang anhaltende Schlafprobleme können auf eine Schlafstörung hinweisen, die die Leistungsfähigkeit und Lebensqualität beeinträchtigen kann. Insomnien sind Risikofaktoren für körperliche Erkrankungen, insbesondere Herz-Kreislauf-Erkrankungen, und psychische Störungen. Zudem führen sie zu einer erhöhten Inanspruchnahme des Gesundheitssystems und verursachen sowohl direkte als auch indirekte Kosten.

Die Zahl der Betroffenen ist gestiegen. In der Studie zur Gesundheit Erwachsener in Deutschland (DEGS 1) des RKI mit Daten aus den Jahren 2008 bis 2011 lag die Gesamtprävalenz für Ein- und/oder Durchschlafstörungen bei 18- bis 79-Jährigen um fünf Prozentpunkte niedriger als in der aktuellen Analyse. Die Autoren vermuten, dass die Zunahme schlafassoziierter Beschwerden mit gestiegener Mediennutzung und gesellschaftlichen Krisen wie der Covid-19-Pandemie zusammenhängen könnte. Sie raten Betroffenen, bei anhaltenden Schlafproblemen ärztlichen Rat einzuholen, um mögliche zugrunde liegende Erkrankungen abzuklären.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Bett in einem Hotelzimmer (Archiv)

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was ist passiert?

  • Fast jeder dritte Erwachsene in Deutschland hat Probleme mit dem Durchschlafen.
  • Jeder Sechste hat Schwierigkeiten beim Einschlafen; jeder Achte ist von Ein- und Durchschlafstörungen betroffen.
  • Zahl der Betroffenen ist gestiegen, möglicherweise aufgrund von gestiegener Mediennutzung und gesellschaftlichen Krisen wie der Covid-19-Pandemie.

Warum ist das wichtig?

  • Hohe Prävalenz von Schlafstörungen beeinträchtigt Lebensqualität und Leistungsfähigkeit.
  • Insomnien erhöhen das Risiko für körperliche und psychische Erkrankungen sowie Gesundheitskosten.
  • Anstieg der Schlafprobleme könnte mit Mediennutzung und gesellschaftlichen Krisen zusammenhängen.

Wer ist betroffen?

  • Erwachsene in Deutschland
  • Personen mit Einschlaf- und Durchschlafstörungen
  • Menschen mit langanhaltenden Schlafproblemen

Zahlen/Fakten?

  • Fast jeder dritte Erwachsene in Deutschland hat Probleme mit dem Durchschlafen.
  • Jeder Sechste hat Schwierigkeiten beim Einschlafen.
  • Gesamtprävalenz für Ein- und/oder Durchschlafstörungen bei 18- bis 79-Jährigen ist um fünf Prozentpunkte gestiegen im Vergleich zu einer Studie von 2008 bis 2011.

Wie geht’s weiter?

  • Anhaltende Schlafprobleme mit ärztlichem Rat abklären
  • Zusammenhang zwischen Mediennutzung und Schlafstörungen untersuchen
  • Präventionsmaßnahmen zur Verbesserung des Schlafs ergreifen
Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
Letzte Artikel von Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH (Alle anzeigen)

Don't Miss