Politik - Was ist passiert – was dahinter steckt
Gesundheitsversorgung in Deutschland: Ebola-Fälle aus den USA
Berlin () – Der ehemalige Gesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) würde weitere US-Patienten aufnehmen, die sich mit dem Ebola-Virus infiziert haben. Die USA hatten zuvor erklärt, keine mit Ebola infizierten Personen ins Land zu lassen.
„In Not befindliche amerikanische Patienten sollten wir nicht abweisen“, sagte der SPD-Politiker dem Nachrichtenportal Politico. Falls die USA wirklich ihre eigenen Erkrankten nicht zur Behandlung einreisen ließen, wäre das ein Fehler. Es könne in Zukunft dazu führen, dass Kranke unbehandelt versuchten, zurückzukommen, warnte er.
US-Außenminister Marco Rubio hatte am Mittwoch erklärt: „Wir können und werden nicht zulassen, dass Ebola-Fälle in die Vereinigten Staaten gelangen.“ Ziel sei, „das amerikanische Volk zu schützen“. Aktuell wird bereits ein amerikanischer Arzt in der Berliner Charité behandelt, der sich in der Demokratischen Republik Kongo mit Ebola infiziert hatte. Seine Frau und seine vier Kinder sind ebenfalls in dem Krankenhaus isoliert und werden dort betreut.
Der stellvertretende Regierungssprecher Steffen Meyer bekräftigte, die US-Regierung habe die Bundesregierung bei der Aufnahme des US-Bürgers um Unterstützung gebeten. „Dieser Bitte haben wir entsprochen. Zum einen verfügt Deutschland über Expertise bei der Behandlung von Ebola-Patienten, zum anderen ist die Flugzeit nach Deutschland deutlich geringer, sodass die Behandlung hier sehr viel schneller aufgenommen werden konnte“, sagte Meyer zu Politico.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Karl Lauterbach (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- Karl Lauterbach würde weitere US-Patienten mit Ebola aufnehmen.
- USA lassen keine mit Ebola infizierten Personen ins Land.
- Ein amerikanischer Arzt wird derzeit in Berlin behandelt.
Warum ist das wichtig?
- Unterstützung für in Not befindliche US-Patienten
- Vermeidung unbehandelter Rückkehrer und potenzieller Gesundheitsrisiken
- Nutzung deutscher Expertise und schnelle Behandlungsmöglichkeiten
Wer ist betroffen?
- Patienten aus den USA, die mit Ebola infiziert sind
- American doctor being treated in Berlin
- Family of the infected doctor, including wife and four children
Zahlen/Fakten?
- USA erlauben keine Ebola-infizierten Personen ins Land
- Aktuell wird ein amerikanischer Arzt in der Berliner Charité behandelt
- Deutschlands Behandlungskapazität für Ebola-Patienten betont
Wie geht’s weiter?
- Weitere US-Patienten mit Ebola aufnehmen
- Behandlung und Unterstützung für an Ebola erkrankte Personen gewährleisten
- Warnung vor unbehandelten Rückkehrern in die USA
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