Nordrhein-Westfalen - Was ist passiert – was dahinter steckt
Wirtschaftliche Herausforderungen im Ruhrgebiet
Düsseldorf () – Die nordrhein-westfälische Wirtschaft leidet unter den Folgen des Iran-Kriegs. Das RWI – Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung hat im Auftrag des Wirtschaftsministeriums einen Konjunkturbericht vorgelegt, der für das laufende Jahr nur ein Wachstum von 0,5 Prozent prognostiziert, teilte die Staatskanzlei am Donnerstag mit.
Der erneute Anstieg der Energiekosten trifft vor allem die energieintensive Industrie, die in Nordrhein-Westfalen stark vertreten ist.
Am Arbeitsmarkt geht die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung nach Rekordjahren leicht um 7.000 Personen zurück, während die Arbeitslosenquote von 7,8 auf 7,9 Prozent steigt. Wirtschaftsministerin Mona Neubaur (Grüne) nannte die einseitige Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen als politische Ursache und forderte einen beschleunigten Ausbau der Erneuerbaren.
Für das kommende Jahr 2027 erwartet das RWI eine spürbare Erholung mit einem Wachstum von 0,8 Prozent.
Dann sollen 19.000 zusätzliche Beschäftigte hinzukommen und die Arbeitslosenquote auf 7,6 Prozent sinken. Der Konjunkturexperte Torsten Schmidt betonte, dass der Iran-Krieg Nordrhein-Westfalen härter treffe als das übrige Bundesgebiet, weil Kraftstoffe einen höheren Anteil an den Importen ausmachten und die energieintensive Industrie ein größeres Gewicht habe.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Ruhrgebiet (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- Nordrhein-westfälische Wirtschaft leidet unter den Folgen des Iran-Kriegs.
- Konjunkturbericht prognostiziert 0,5 Prozent Wachstum und Anstieg der Arbeitslosenquote auf 7,9 Prozent.
- Ministerin fordert beschleunigten Ausbau der Erneuerbaren und betont regionale Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen.
Warum ist das wichtig?
- Anstieg der Energiekosten betrifft stark die industriegeprägte Wirtschaft in NRW
- Rückgang der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung und Anstieg der Arbeitslosenquote
- Politische Forderung nach Ausbau der Erneuerbaren zur Reduzierung der Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen
Wer ist betroffen?
- nordrhein-westfälische Wirtschaft
- energieintensive Industrie
- sozialversicherungspflichtige Beschäftigte
Zahlen/Fakten?
- 0,5 Prozent Wachstum für 2023 prognostiziert
- Rückgang um 7.000 sozialversicherungspflichtige Beschäftigte
- Arbeitslosenquote von 7,8 auf 7,9 Prozent gestiegen
Wie geht’s weiter?
- Erwartetes Wachstum von 0,8 Prozent im Jahr 2027
- Zunahme von 19.000 Beschäftigten
- Senkung der Arbeitslosenquote auf 7,6 Prozent
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