Nordrhein-Westfalen - Was ist passiert – was dahinter steckt
Gesundheit: Hantavirus-Fälle in Nordrhein-Westfalen
Düsseldorf () – Im Jahr 2024 sind 53 Menschen aus Nordrhein-Westfalen wegen einer Hantavirus-Infektion vollstationär in deutschen Krankenhäusern behandelt worden. Das teilte das Statistische Landesamt am Mittwoch mit.
Die Zahl der Krankenhausbehandlungen schwankte seit 2005 zwischen 12 und 210 Fällen pro Jahr. Hantaviren werden durch Nagetiere oder deren Ausscheidungen auf Menschen übertragen.
In Jahren mit hoher Nagetierpopulation steigt die Übertragungswahrscheinlichkeit und damit auch die Fallzahl.
Der heimische Virus-Typ war für die meisten Krankenhausbehandlungen verantwortlich. Die Mehrheit der Fälle betraf hämorrhagisches Fieber mit Nierenschädigung, ein Symptomkomplex aus Fieber, Nierenschädigung und erhöhter Blutungsneigung, der typisch für die in Deutschland vorkommende Virus-Spezies ist.
Im Jahr 2024 traf dies auf alle Krankenhausbehandlungen wegen Hantavirus-Infektionen zu, während es im Jahr 2023 95 % waren.
Seit 2005 gab es in Nordrhein-Westfalen drei Sterbefälle, bei denen die Todesursache eine Hantavirus-Infektion war. Die Zahl der Fälle von Krankenhausbehandlungen aufgrund des Hantavirus-(Herz-)Lungensyndroms, das typisch für südamerikanische Hantaviren ist, blieb seit 2005 gering.
Die höchste Fallzahl wurde im Jahr 2017 mit acht Fällen verzeichnet.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Krankenhausbett (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- 53 Menschen in Nordrhein-Westfalen wegen Hantavirus-Infektion in 2024 hospitalisiert
- Hantaviren werden durch Nagetiere übertragen
- Mehrheit der Fälle betraf hämorrhagisches Fieber mit Nierenschädigung
Warum ist das wichtig?
- Steigende Hantavirus-Infektionen erfordern Aufmerksamkeit im Gesundheitswesen
- Zusammenhang zwischen Nagetierpopulation und Übertragungsrisiko
- Schwere Krankheitsverläufe können zu Krankenhausaufenthalten führen
Wer ist betroffen?
- Menschen aus Nordrhein-Westfalen
- Patienten mit Hantavirus-Infektionen
- Personen mit hämorrhagischem Fieber und Nierenschädigung
Zahlen/Fakten?
- 53 Menschen 2024 wegen Hantavirus-Infektion behandelt
- Krankheitsfälle schwankten zwischen 12 und 210 seit 2005
- 3 Sterbefälle durch Hantavirus-Infektion seit 2005 in NRW
Wie geht’s weiter?
- Beobachtung der Nagetierpopulation und deren Einfluss auf Hantavirus-Infektionen
- Mögliche Präventionsmaßnahmen zur Verringerung von Übertragungen
- Weiterführende Forschung zu Hantaviren und ihren Auswirkungen
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