Politik - Was ist passiert – was dahinter steckt
Gesellschaft: Sorgen um Sicherheit in Deutschland
Berlin () – Die Sorge der Menschen in Deutschland vor einem möglichen russischen Militärangriff ist deutlich gesunken. Das geht aus einer Erhebung des Meinungsforschungsinstituts Insa für die „Bild am Sonntag“ hervor.
Demnach gaben nur noch 38 Prozent der Befragten an, besorgt zu sein, dass Russland Deutschland in naher Zukunft militärisch angreifen könnte. Das waren 14 Prozentpunkte weniger als im September 2025. 50 Prozent der Befragten äußerten keine entsprechende Sorge, ein Anstieg um zwölf Prozentpunkte. 12 Prozent machten keine Angaben.
Deutlich skeptischer bewerten die Befragten die Verteidigungsfähigkeit Deutschlands. Nur 17 Prozent trauen der Bundeswehr laut Umfrage zu, das Land im Fall eines Angriffs ausreichend verteidigen zu können. 72 Prozent gehen nicht davon aus, elf Prozent wissen es nicht.
Auch die Erwartung militärischer Unterstützung durch die USA fällt verhalten aus. 35 Prozent der Befragten glauben demnach, dass die Vereinigten Staaten Deutschland im Fall eines Angriffs militärisch unterstützen würden. 43 Prozent rechnen nicht mit solcher Hilfe, 22 Prozent machen keine Angabe.
Hoch bleibt der Umfrage zufolge die Sorge vor russischen Cyberangriffen, Spionage oder Sabotage. 66 Prozent der Befragten befürchten, dass solche Angriffe das Leben in Deutschland künftig beeinträchtigen könnten. 22 Prozent sehen dies nicht so, zwölf Prozent wissen es nicht.
Für die Erhebung hatte Insa 1.005 Personen im Zeitraum vom 21. Mai bis zum 22. Mai 2026 befragt.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Menschen auf der Straße (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- Sorge vor russischem Militärangriff in Deutschland gesunken; nur 38 Prozent besorgt.
- Glaube an Verteidigungsfähigkeit der Bundeswehr niedrig; nur 17 Prozent vertrauen auf genügend Schutz.
- 66 Prozent befürchten Auswirkungen durch russische Cyberangriffe, Spionage oder Sabotage.
Warum ist das wichtig?
- Verringerte Besorgnis über militärischen Angriff Russlands fördert gesellschaftliche Stabilität.
- Zweifel an der Verteidigungsfähigkeit der Bundeswehr könnte Druck auf Verteidigungspolitik erhöhen.
- Hohe Sorge vor Cyberangriffen zeigt anhaltende Bedrohungswahrnehmung und Notwendigkeit für Sicherheitsmaßnahmen.
Wer ist betroffen?
- Menschen in Deutschland
- Befragte des Meinungsforschungsinstituts Insa
- Bundeswehr und US-Militär
Zahlen/Fakten?
- 38 Prozent der Deutschen sorgen sich vor einem russischen Militärangriff
- 17 Prozent halten die Bundeswehr für ausreichend verteidigungsfähig
- 35 Prozent glauben an US-Militärunterstützung im Falle eines Angriffs
Wie geht’s weiter?
- Entwicklung der Sicherheitslage beobachten
- Maßnahmen zur Stärkung der Verteidigungsfähigkeit prüfen
- Informationskampagnen zu Cyberabwehr planen
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