DIHK senkt Konjunkturprognose für 2026 auf 0,3 Prozent

23. Mai 2026
1 min Lesezeit

DIHK senkt Konjunkturprognose für 2026 auf 0,3 Prozent

Wirtschaft - Was ist passiert – was dahinter steckt

Wirtschaftliche Lage Deutschlands unter Druck

() – Die Deutsche Industrie- und Handelskammer (DIHK) senkt ihre Konjunkturprognose für das laufende Jahr auf nur noch 0,3 Prozent Wachstum. Das geht aus der aktuellen Prognose hervor, aus der die „Welt am Sonntag“ berichtet. Zum Jahreswechsel war die DIHK noch von einem Prozent ausgegangen.

In der jüngsten Konjunkturumfrage der DIHK bewerteten 26 Prozent der befragten Unternehmen die wirtschaftliche Lage als schlecht – so viele wie zuletzt während der Corona-Pandemie. Auch die Aussichten haben sich verschlechtert: Nur 13 Prozent rechnen in den nächsten zwölf Monaten mit besseren Geschäften, ein Drittel erwartet einen Rückgang. Seit Jahresbeginn ist der Anteil pessimistischer Firmen um acht Prozentpunkte gestiegen.

„Kaum zeigten sich erste konjunkturelle Hoffnungsschimmer am Horizont, legt sich mit dem Krieg im Nahen Osten ein erneuter Schatten auf die ohnehin geschwächte deutsche Wirtschaft“, sagte DIHK-Hauptgeschäftsführerin Helena Melnikov. Ein tragfähiger Aufschwung rücke in weite Ferne. Schon zuvor seien die Unternehmen durch hohe Arbeitskosten, Energiepreise, Bürokratie und Steuern stark belastet gewesen. Die zuletzt massiv gestiegenen Energie- und Rohstoffpreise seien für viele Betriebe der Tropfen, der das Fass zum Überlaufen bringe. Für 70 Prozent sind diese Preise aktuell das größte Geschäftsrisiko.

Grundlage für die Prognose ist eine Umfrage in der Zeit vom 23. März bis 8. Mai 2026 mit 23.416 Antworten.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Hamburger Hafen (Archiv)

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was ist passiert?

  • DIHK senkt Konjunkturprognose auf 0,3 Prozent Wachstum.
  • 26 Prozent der Unternehmen bewerten wirtschaftliche Lage als schlecht.
  • 70 Prozent der Unternehmen sehen steigende Energie- und Rohstoffpreise als größtes Risiko.

Warum ist das wichtig?

  • Sinkende Konjunkturprognose signalisiert wirtschaftliche Schwierigkeiten.
  • Hohe Arbeitskosten und Energiepreise belasten Unternehmen stark.
  • Pessimismus unter Firmen wächst, was zukünftige Investitionen und Wachstum hemmt.

Wer ist betroffen?

  • Unternehmen in Deutschland
  • DIHK (Deutsche Industrie- und Handelskammer)
  • Arbeitgeber und Beschäftigte in betroffenen Branchen

Zahlen/Fakten?

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  • 26 Prozent der Unternehmen bewerten wirtschaftliche Lage als schlecht
  • 70 Prozent der Unternehmen sehen steigende Energie- und Rohstoffpreise als größtes Geschäftsrisiko

Wie geht’s weiter?

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  • 26 Prozent der Unternehmen bewerten Lage als schlecht
  • Nur 13 Prozent erwarten bessere Geschäfte in den nächsten zwölf Monaten
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