Vermischtes - Was ist passiert – was dahinter steckt
Gesellschaft: Mangel an Bademeistern in Deutschland
Berlin () – Den deutschen Schwimmbädern fehlt es massiv an Bademeistern. Das zeigt eine Umfrage des Verbands kommunaler Unternehmen (VKU) unter 94 Badbetreibern in Deutschland zum Start der Freibadsaison, über welche die Zeitungen der Funke-Mediengruppe berichten.
Demnach sind zum Stichtag 1. Mai nur 58 Prozent der Stellen besetzt. Bei fast jedem dritten Schwimmbad sind noch zehn Prozent der Stellen offen, in jedem zehnten Betrieb sind sogar noch mehr als 30 Prozent der Jobs unbesetzt.
Abhilfe schaffen könnte der Einsatz von künstlicher Intelligenz (KI). Durch intelligente Kamerasysteme könnten Schwimmbadbesucher überwacht und Ertrinkende so gerettet werden. Das Problem: Die Technik ist teuer und datenschutzrechtlich nicht unumstritten. Daher gaben laut VKU auch gut zwei Drittel (71 Prozent) der Badebetreiber an, in den nächsten drei Jahren keine KI einsetzen zu wollen.
Am 22. Mai ist bundesweiter Tag des Schwimmmeisters. An der VKU-Bäder-Umfrage nahmen im Zeitraum vom 8. bis 24. April 2026 94 Bäderbetriebe teil.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Schwimmbad (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- Massive Personalmangel an Bademeistern in deutschen Schwimmbädern
- Nur 58 Prozent der Stellen sind besetzt, viele Schwimmbäder haben über 30 Prozent offene Stellen
- Zwei Drittel der Badebetreiber planen in den nächsten drei Jahren keinen Einsatz von KI
Warum ist das wichtig?
- Mangel an Bademeistern gefährdet Sicherheit der Schwimmbadbesucher.
- Künstliche Intelligenz könnte potenziell helfen, wird aber aufgrund von Kosten und Datenschutzbedenken nicht breit eingesetzt.
- Unbesetzte Stellen könnten zu ernsthaften Risiken in der Freibadsaison führen.
Wer ist betroffen?
- Deutsche Schwimmbäder
- Bademeister
- Badebetreiber
Zahlen/Fakten?
- 58 Prozent der Bademeisterstellen sind besetzt
- Fast jedes dritte Schwimmbad hat 10 Prozent der Stellen offen
- 71 Prozent der Badebetreiber wollen in den nächsten drei Jahren keine KI einsetzen
Wie geht’s weiter?
- Einsatz von KI zur Überwachung von Schwimmbadbesuchern erwägen
- Diskussion über Datenschutz und Kosten der Technik
- Bundesweiter Tag des Schwimmmeisters am 22. Mai
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