Politik - Was ist passiert – was dahinter steckt
Gesundheitspolitik: Deutschland und Frankreich in Genf
Genf () – Deutschland und Frankreich haben am Rande der Weltgesundheitsversammlung (WHA) in Genf eine gemeinsame Erklärung zur Stärkung der pharmazeutischen Industrie in Europa unterzeichnet. Das teilte das Bundesgesundheitsministerium am Dienstag mit.
Ziel der Erklärung sei es, den Standort Deutschland zu stärken und den Zugang zu hochwertiger und innovativer Versorgung langfristig zu sichern. Eine deutsch-französische ministeriale Arbeitsgruppe soll den kontinuierlichen bilateralen Austausch gewährleisten.
Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU) sagte, die Erklärung vertiefe die bilateralen Beziehungen zwischen Frankreich und Deutschland in einem wichtigen Versorgungs- und Wirtschaftsbereich. „Europa muss seine Rolle als Standort für Forschung, Entwicklung und Produktion von Arzneimitteln stärken.“ Deutschland und Frankreich stünden dabei fest zusammen, um den globalen Herausforderungen abgestimmt zu begegnen. „Gemeinsam wollen wir die Rahmenbedingungen für eine resiliente und zukunftsfähige Arzneimittellandschaft verbessern.“
Konkrete Ziele der Erklärung sind die Beschleunigung und Harmonisierung von klinischen Studien, die Erleichterung der Einführung neuer Therapien durch eine verbindliche europäische Nutzenbewertung, Anreize für Produktion in der EU, die Sicherung einer ausgewogenen Balance zwischen Umweltregulierung und Standortinteressen sowie die Stärkung des Schutzes geistigen Eigentums. Gemeinsam mit Frankreich werde man auf EU-Ebene langfristige strukturelle Reformen unterstützen, so das Ministerium. Diese zielten darauf ab, die Attraktivität und Resilienz der Arzneimittellandschaft wiederherzustellen sowie langfristig zu erhalten.
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- Deutschland und Frankreich unterzeichnen gemeinsame Erklärung zur Stärkung der pharmazeutischen Industrie in Europa.
- Ziel ist die Sicherung des Zugangs zu hochwertiger Versorgung und die Stärkung des Standorts Deutschland.
- Eine ministeriale Arbeitsgruppe soll den bilateralen Austausch gewährleisten.
Warum ist das wichtig?
- Stärkung des Standorts Deutschland für pharmazeutische Innovationen
- Verbesserung der Rahmenbedingungen für Arzneimittelforschung und -produktion in Europa
- Förderung einer resilienten und zukunftsfähigen Arzneimittellandschaft durch bilaterale Zusammenarbeit
Wer ist betroffen?
- Deutschland
- Frankreich
- pharmazeutische Industrie
Zahlen/Fakten?
- Deutschland und Frankreich unterzeichnen gemeinsame Erklärung zur Stärkung der pharmazeutischen Industrie in Europa
- Ziele: Beschleunigung und Harmonisierung klinischer Studien, verbindliche europäische Nutzenbewertung, Anreize für EU-Produktion
- Notwendigkeit der Verbesserung der Rahmenbedingungen für eine resiliente und zukunftsfähige Arzneimittellandschaft
Wie geht’s weiter?
- Stärkung des Standorts Deutschland und langfristiger Zugang zu innovativer Versorgung
- Bildung einer deutsch-französischen ministerialen Arbeitsgruppe für kontinuierlichen Austausch
- Unterstützung langfristiger struktureller Reformen auf EU-Ebene zur Verbesserung der Arzneimittellandschaft
