Koch und Steinbrück fordern Subventionsabbau per Rasenmäher-Methode

12. Mai 2026
1 min Lesezeit

Koch und Steinbrück fordern Subventionsabbau per Rasenmäher-Methode

Politik - Was ist passiert – was dahinter steckt

Subventionsabbau in der deutschen Politik

() – Vor dem Koalitionsausschuss rufen Roland Koch (CDU) und Peer Steinbrück (SPD) ihre Parteien zu einem entschlossenen Subventionsabbau nach der Rasenmäher-Methode auf.

„Ich halte viel von der Rasenmäher-Methode. Kürzt man Subventionen einzeln, verzettelt man sich nur“, sagte Steinbrück dem „Handelsblatt“. Koch sagte, es sei sinnvoll, einen Mechanismus zu finden, der Gelder kürze, ohne sich für jeden Einzelbeitrag rechtfertigen zu müssen.

Die beiden früheren Ministerpräsidenten von und erarbeiteten 2003 ein Konzept zum Subventionsabbau, das als „Koch-Steinbrück-Liste“ bekannt wurde. Die aktuelle Bundesregierung verhandelt derzeit wieder über den Abbau von Subventionen, um Löcher im Haushalt zu stopfen und die für 2027 angestrebte Steuerreform gegenzufinanzieren.

Steinbrück verwies auf den Subventionsbericht des -Instituts für Weltwirtschaft, nach dem die gesamtstaatlichen Subventionen im Jahr 2024 rund 285 Milliarden Euro betrugen. Er sei sich sicher, dass man da durchaus zehn bis 15 Prozent einsparen könne. Damit hätte man eine Steuerreform gegenfinanziert.

„Jeder Unternehmenschef weiß: `Zehn Prozent gehen eigentlich immer`“, sagte Koch. Er und Steinbrück hätten seinerzeit alle Ideen zusammengetragen und geschaut, wo sie sich einig seien. Es sei genug übrig geblieben. Das Vorgehen sei erfolgreich gewesen, und diese Methode sollte die Bundesregierung jetzt auch anwenden, empfahl Koch. Der CDU-Politiker ist überzeugt: „Um die zehn Milliarden Euro lassen sich in einer überschaubaren Zeit, vielleicht in zwei Jahren, sicher einsparen. Und das nicht nur als Einmaleffekt – sondern dauerhaft.“

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Peer Steinbrück (Archiv)

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was ist passiert?

  • Roland Koch und Peer Steinbrück fordern entschlossenen Subventionsabbau nach der Rasenmäher-Methode.
  • Steinbrück sieht Einsparpotenziale von 10 bis 15 Prozent bei den gesamtstaatlichen Subventionen.
  • Bundesregierung verhandelt über Subventionsabbau zur Finanzierung einer Steuerreform.

Warum ist das wichtig?

  • Subventionsabbau zur Haushaltskonsolidierung wichtig für Steuerreform 2027
  • Verwendung der Rasenmäher-Methode zur effizienteren Einsparung
  • Potenzial zur dauerhaften Einsparung von bis zu zehn Milliarden Euro

Wer ist betroffen?

  • Roland Koch (CDU)
  • Peer Steinbrück (SPD)
  • Bundesregierung

Zahlen/Fakten?

  • Gesamtstaatliche Subventionen 2024: ca. 285 Milliarden Euro
  • Einsparpotential: 10 bis 15 Prozent
  • Mögliche Einsparung in zwei Jahren: ca. 10 Milliarden Euro

Wie geht’s weiter?

  • Entschlossener Subventionsabbau nach der Rasenmäher-Methode
  • Einsparungen von 10-15% angestrebt
  • Empfehlung zur Anwendung bewährter Methoden aus der "Koch-Steinbrück-Liste"
Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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