BSW fordert von Reiche klare Zusagen für PCK Schwedt

10. Mai 2026
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BSW fordert von Reiche klare Zusagen für PCK Schwedt

Brandenburg - Was ist passiert – was dahinter steckt

Wirtschaftliche Herausforderungen der Raffinerie in Schwedt

() – Die BSW-Fraktion im Brandenburger Landtag hat sich vor dem Besuch von Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche in der PCK-Raffinerie Schwedt zu Wort gemeldet. Fraktionschef Niels-Olaf Lüders sagte am Sonntag, die Ministerin dürfe nicht „den Habeck machen“ und den Beschäftigten „Sand in die Augen streuen“.

Er fordert konkrete Lösungen für eine langfristige Rohölversorgung, die eine Auslastung von 80 Prozent und damit den wirtschaftlichen Betrieb der Raffinerie dauerhaft sichert.

Lüders warnte vor den Folgen einer geringeren Produktion in Schwedt. Dies würde nicht nur die Abschaltung von Produktionslinien und damit Personaleinsparungen bedeuten, sondern auch ein knapperes Angebot von Kraftstoffen in der Region und höhere Preise.

Aus Sicht der BSW-Fraktion sind endlich Gespräche der Bundes- und Landesebene mit Russland nötig, um die politischen Voraussetzungen zu schaffen, damit wieder Öl durch die Drushba-Pipeline fließen kann. Diese Infrastruktur sei die günstigste, effizienteste und bewährteste Versorgungsroute.

Die PCK-Raffinerie in Schwedt ist die viertgrößte Ölraffinerie in und kämpft seit dem freiwilligen Verzicht auf russisches Pipeline-Öl im Jahr 2023 um ihre Zukunft.

Das Unternehmen versorgt große Teile von , , und Westpolen mit Sprit, Heizöl, Kerosin und Bitumen. Seit Mai ist die Lieferung von kasachischem Rohöl durch die Drushba-Pipeline eingestellt worden.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Raffinerie PCK in Schwedt (Archiv)

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was ist passiert?

  • BSW-Fraktion im Brandenburger Landtag fordert konkrete Lösungen für Rohölversorgung der PCK-Raffinerie in Schwedt.
  • Warnung vor Personaleinsparungen und höheren Kraftstoffpreisen bei geringerer Produktion.
  • Notwendigkeit von Gesprächen mit Russland, um Öl durch die Drushba-Pipeline wieder fließen zu lassen.

Warum ist das wichtig?

  • Langfristige Rohölversorgung sichert wirtschaftlichen Betrieb der Raffinerie.
  • Höhere Produktionsauslastung verhindert Preiserhöhungen und Personaleinsparungen.
  • Dringende Gespräche mit Russland notwendig für effiziente Ölversorgung.

Wer ist betroffen?

  • Beschäftigte der PCK-Raffinerie Schwedt
  • Verbraucher in Berlin, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern und Westpolen
  • Unternehmen, die mit der Raffinerie zusammenarbeiten

Zahlen/Fakten?

  • PCK-Raffinerie in Schwedt ist die viertgrößte Ölraffinerie in Deutschland.
  • Rohölversorgung soll langfristig auf 80 Prozent Auslastung gesichert werden.
  • Seit Mai 2023 kein kasachisches Rohöl durch die Drushba-Pipeline geliefert.

Wie geht’s weiter?

  • Konkrete Lösungen für langfristige Rohölversorgung einfordern
  • Gespräche mit Russland über Drushba-Pipeline nötig
  • Folgen einer geringeren Produktion in Schwedt vermeiden
Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
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