Politik - Was ist passiert – was dahinter steckt
Migrationspolitik in Deutschland: Öffentliche Skepsis
Berlin () – Zentrale Aussagen aus der Bundesregierung zur Migrationspolitik stoßen laut einer Umfrage auf breite Skepsis in der Bevölkerung. Das zeigt eine Erhebung des Meinungsforschungsinstituts Insa für die „Bild am Sonntag“.
So teilen nur elf Prozent der Befragten die Einschätzung von Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU), wonach „große Teile“ des Migrationsproblems inzwischen gelöst seien. 78 Prozent widersprechen dieser Aussage, elf Prozent machten keine Angabe. Auch unter Anhängern der Union findet die Einschätzung nur begrenzte Zustimmung: Rund jeder fünfte Unionswähler stimmt ihr zu, 73 Prozent nicht.
Kritisch bewertet wird auch eine Aussage von Arbeitsministerin Bärbel Bas (SPD). Sie hatte erklärt: „Es wandert niemand in unsere Sozialsysteme ein.“ Dieser Aussage stimmen 20 Prozent der Befragten zu, während 57 Prozent sie ablehnen. 23 Prozent äußerten sich nicht oder machten keine Angabe. Auch unter SPD-Anhängern überwiegt die Skepsis: 45 Prozent stimmen Bas nicht zu, 35 Prozent unterstützen ihre Aussage.
Für die „Bild am Sonntag“ hat Insa am 7. und 8. Mai 2026 insgesamt 1.003 Personen befragt.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Friedrich Merz und Bärbel Bas (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- Breite Skepsis in der Bevölkerung zu zentralen Aussagen der Bundesregierung zur Migrationspolitik.
- Nur elf Prozent der Befragten stimmen der Einschätzung von Friedrich Merz zu, dass "große Teile" des Migrationsproblems gelöst seien.
- 20 Prozent der Befragten unterstützen die Aussage von Bärbel Bas, dass "niemand in unsere Sozialsysteme einwandert."
Warum ist das wichtig?
- Breite Skepsis in der Bevölkerung zur Migrationspolitik der Bundesregierung
- Geringe Zustimmung zu Aussagen von Kanzler Merz und Ministerin Bas
- Wichtige Hinweise auf die Diskrepanz zwischen politischer Kommunikation und öffentlicher Meinung
Wer ist betroffen?
- Bevölkerung
- Unionswähler
- SPD-Anhänger
Zahlen/Fakten?
- 11 Prozent der Befragten teilen die Einschätzung von Friedrich Merz, dass "große Teile" des Migrationsproblems gelöst seien.
- 78 Prozent widersprechen dieser Aussage.
- 20 Prozent stimmen der Aussage von Bärbel Bas zu, dass "niemand in unsere Sozialsysteme einwandert."
Wie geht’s weiter?
- Zentrale Aussagen der Bundesregierung zur Migrationspolitik stoßen auf Skepsis.
- Breite Ablehnung der Einschätzungen von Friedrich Merz und Bärbel Bas.
- Keine Angabe.
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