Wirtschaft - Was ist passiert – was dahinter steckt
Wirtschaft: Gasspeicherfüllstände in Deutschland
Berlin () – Die Bundesnetzagentur hat Kritik an angeblich zu niedrigen Gasspeicherfüllständen zurückgewiesen. „Sich Mitte Mai schon volle Speicher zu wünschen, kann ich emotional verstehen“, sagte Behördenchef Klaus Müller dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“ (Sonntagausgaben). Ökonomisch und physikalisch sei das aber nicht notwendig, ergänzte er.
Müller verwies auf die vier Flüssiggasterminals an Nord- und Ostsee, die schon im letzten Winter stark geholfen hätten. Gasspeicher seien immer noch wichtig, „aber diese Fixierung, wie sie in 2022/2023 noch richtig war, die ist so nicht mehr notwendig.“
Trotzdem seien in den letzten zwei Wochen drei Prozentpunkte eingespeichert worden, „also zu einem sehr frühen Zeitpunkt“, sagte Müller dem RND. Die Kavernenspeicher, die großen Speicher in Deutschland, könnten innerhalb von 30 Tagen befüllt werden. Die Gashändler seien nicht aus ihrer Verantwortung entlassen. „Aber man muss jetzt nicht in Hektik verfallen“, betonte Müller.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Gasspeicher (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- Bundesnetzagentur weist Kritik an niedrigen Gasspeicherfüllständen zurück.
- Behördenchef Klaus Müller betont, dass volle Speicher im Mai nicht notwendig sind.
- In den letzten zwei Wochen wurden drei Prozentpunkte eingespeichert.
Warum ist das wichtig?
- Gasspeicher sind weiterhin wichtig für die Energieversorgung.
- Die Fixierung auf hohe Füllstände ist nicht mehr erforderlich.
- Es gibt bereits infrastrukturelle Lösungen, die Unterstützung bieten.
Wer ist betroffen?
- Bundesnetzagentur
- Gashändler
- Klaus Müller
Zahlen/Fakten?
- 3 Prozentpunkte in den letzten zwei Wochen eingespeichert
- Kavernenspeicher können innerhalb von 30 Tagen befüllt werden
- Vier Flüssiggasterminals an Nord- und Ostsee vorhanden
Wie geht’s weiter?
- Gasspeicher werden weiterhin wichtig bleiben.
- Füllstände werden innerhalb von 30 Tagen angepasst.
- Hektik ist nicht notwendig; Gashändler bleiben verantwortlich.
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