SoVD kritisiert Scheitern der Entlastungsprämie

8. Mai 2026
1 min Lesezeit

SoVD kritisiert Scheitern der Entlastungsprämie

Politik - Was ist passiert – was dahinter steckt

Enttäuschung über Bundesrat-Entscheidung in Berlin

() – Der Sozialverband (SoVD) zeigt sich enttäuscht über das Aus der geplanten Entlastungsprämie im Bundesrat.

„Auch wenn viele Branchen und Unternehmen bereits signalisiert hatten, dass die steuer- und abgabenfreie Entlastungsprämie für sie aufgrund der angespannten wirtschaftlichen Lage nicht möglich sei, wäre dies ein zusätzlicher Weg zur Unterstützung von Beschäftigten gewesen“, sagte SoVD-Vorstandschefin Michaela Engelmeier den Zeitungen der Funke-Mediengruppe.

Gerade in Zeiten stark gestiegener Lebenshaltungskosten hätte diese Maßnahme für viele eine spürbare Hilfe sein können. Die Preise für Lebensmittel, Energie und Lebenshaltungskosten lägen weiterhin auf sehr hohem Niveau. Für viele Menschen, insbesondere mit niedrigen und mittleren Einkommen, nähmen die finanziellen Belastungen weiter zu, gerade auch für Mobilität.

Der Sozialverband forderte deshalb ein bundesweit gültiges Sozialticket sowie gezielte Investitionen in einen verlässlichen, flächendeckenden und barrierefreien öffentlichen Nahverkehr. Engelmeier zufolge sollten auch die älteren Gruppen der Gesellschaft nicht vergessen werden. „Für weitere Ideen für Entlastungsmaßnahmen erinnern wir daran, die über 21 Millionen Rentnerinnen und Rentner nicht zu vergessen“, sagte sie.

Die steuerfreie Prämie von bis zu 1.000 Euro, die Unternehmen an ihre Beschäftigten zahlen können, war am Freitag vorerst gescheitert. Der Bundesrat hatte dem vom Bundestag bereits beschlossenen Gesetzentwurf überraschend nicht zugestimmt.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Tankstelle (Archiv)

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was ist passiert?

  • SoVD zeigt Enttäuschung über das Aus der geplanten Entlastungsprämie im Bundesrat
  • Prämie hätte als Unterstützung für Beschäftigte in wirtschaftlich angespannten Zeiten dienen können
  • Forderung nach einem bundesweit gültigen Sozialticket und Investitionen in den öffentlichen Nahverkehr

Warum ist das wichtig?

  • Unterstützung für Beschäftigte in schwieriger wirtschaftlicher Lage
  • Entlastung für Menschen mit niedrigen und mittleren Einkommen
  • Notwendigkeit eines verlässlichen öffentlichen Nahverkehrs und Berücksichtigung von Rentnern

Wer ist betroffen?

  • Beschäftigte in verschiedenen Branchen und Unternehmen
  • Menschen mit niedrigen und mittleren Einkommen
  • Rentnerinnen und Rentner

Zahlen/Fakten?

  • Steuerfreie Prämie von bis zu 1.000 Euro für Beschäftigte gescheitert
  • Über 21 Millionen Rentnerinnen und Rentner in Deutschland
  • Hohe Preissteigerungen bei Lebensmittel und Energie

Wie geht’s weiter?

  • Forderung nach einem bundesweit gültigen Sozialticket
  • Gezielte Investitionen in den öffentlichen Nahverkehr
  • Berücksichtigung der Bedürfnisse von Rentnerinnen und Rentnern
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