Berliner SPD-Spitzenkandidat kritisiert Klingbeils Wohngeld-Pläne

7. Mai 2026
1 min Lesezeit

Berliner SPD-Spitzenkandidat kritisiert Klingbeils Wohngeld-Pläne

Politik - Was ist passiert – was dahinter steckt

Wohngelddebatte und Berliner Politik

() – Der Berliner SPD-Spitzenkandidat Steffen Krach hat die Kürzungspläne von Bundesfinanzminister und SPD-Chef Lars Klingbeil beim Wohngeld scharf kritisiert. „Das halte ich für den absolut falschen Ansatz und würde dringend dazu raten, das zu stoppen“, sagte Krach der „Welt“ (Freitagausgabe).

Wer jetzt über Kürzungen beim Wohngeld diskutiere, werde wirklich nur die Leute mit niedrigen Einkommen treffen. Das gesamte Land sei doch schon verunsichert. „Und genau in dieser Phase kommt dann die Bundesregierung, die angetreten ist, die AfD zu halbieren, mit solchen Vorschlägen. Das ist aus meiner Sicht eine Steilvorlage für die AfD“, kritisierte Krach.

Es benötige Initiativen auf dem Mietmarkt, so der SPD-Politiker. „Wir müssen weiter mehr bauen – 20.000 Wohnungen pro Jahr, insgesamt 100.000 in der nächsten Legislaturperiode“, sagte er. „Und ja, wir brauchen auch einen Mietendeckel auf Zeit.“

Auch zu möglichen Koalitionen äußerte sich Krach. „Zum jetzigen Zeitpunkt schließe ich in Berlin nur eine Koalition mit der AfD aus.“ Die Berliner Linke beobachte er genau. „Ich habe klar rote Linien aufgezogen. Es wird keine Antisemiten im Senat geben“, sagte Krach. Den amtierenden Regierenden Bürgermeister Kai Wegner (CDU) nannte er „mit Abstand den schlechtesten Regierenden Bürgermeister seit der Wende“.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Wohnhäuser mit Berliner Fernsehturm (Archiv)

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was ist passiert?

  • Steffen Krach kritisiert Kürzungspläne beim Wohngeld von Lars Klingbeil.
  • Krach fordert mehr Wohnungsbau und einen Mietendeckel auf Zeit.
  • Er schließt Koalition mit der AfD aus und setzt klare Grenzen gegen Antisemitismus.

Warum ist das wichtig?

  • Kritik an Kürzungen beim Wohngeld gefährdet einkommensschwache Haushalte
  • Kürzungen könnten die politische Stimmung zugunsten der AfD beeinflussen
  • Notwendigkeit für neue Wohnbauinitiativen und Mietregulierungen

Wer ist betroffen?

  • Personen mit niedrigen Einkommen
  • Mieter
  • Bewohner von Berlin

Zahlen/Fakten?

  • 20.000 Wohnungen pro Jahr geplant
  • 100.000 Wohnungen in der nächsten Legislaturperiode gefordert
  • Kürzungen beim Wohngeld treffen Personen mit niedrigen Einkommen

Wie geht’s weiter?

  • Krach kritisiert Kürzungspläne beim Wohngeld und fordert deren Stopp.
  • Notwendigkeit von mehr Wohnungsbau und einem Mietendeckel auf Zeit.
  • Koalitionsaussagen: Keine Zusammenarbeit mit der AfD, genaue Beobachtung der Linken.
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