Baden-Württemberg - Was ist passiert – was dahinter steckt
Zusammenarbeit von Bundesländern in KI-Öffentlichkeitsarbeit
Düsseldorf () – Nordrhein-Westfalen, Hessen und Baden-Württemberg haben eine gemeinsame Absichtserklärung zur länderübergreifenden Zusammenarbeit beim Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) in der öffentlichen Verwaltung unterzeichnet. Das hat das nordrhein-westfälische Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung am Donnerstag mitgeteilt.
Ziel des sogenannten Zukunftsbundes ist der Aufbau einer leistungsfähigen, sicheren und interoperablen Plattformarchitektur, die eine einheitliche Grundlage für den Einsatz von KI-Anwendungen schafft.
Die Kooperation ist zunächst bis Ende 2028 angelegt. In einem ersten Schritt sollen gemeinsame Standards und Schnittstellen definiert werden, um darauf aufbauend eigene Pilotanwendungen zu entwickeln.
Die Länder setzen dabei auf offene Standards, hohe Anforderungen an Datenschutz und Informationssicherheit sowie auf eine föderal anschlussfähige Infrastruktur, die perspektivisch auch weiteren Ländern und dem Bund offenstehen soll. Die technischen Teams der Länder werden nun eine gemeinsame Roadmap erarbeiten; innerhalb von maximal neun Monaten sollen ein gemeinsamer Architektur- und Standardisierungsrahmen sowie einheitliche Standards für zentrale Schnittstellen definiert sein.
In die Kooperation bringen die Länder jeweils eigene Projekte ein.
Nordrhein-Westfalen steuert die KI-gestützte Verwaltungsassistenz „NRW.Genius“ bei, Baden-Württemberg die Referenzarchitektur „KIVA“ und den KI-Assistenten „F13“, Hessen den KI-Assistenten „AIGude“. Die Minister der drei Länder betonten die Bedeutung von digitaler Souveränität, gemeinsamen Standards und einem rechtskonformen sowie verantwortungsvollen Einsatz der Technologie.
Datenschutz, Informationssicherheit und die Einhaltung der europäischen KI-Verordnung sollen berücksichtigt werden.
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- Nordrhein-Westfalen, Hessen und Baden-Württemberg unterzeichnen Absichtserklärung zur Zusammenarbeit bei KI in der Verwaltung.
- Ziel ist der Aufbau einer interoperablen Plattformarchitektur bis Ende 2028.
- Länder bringen eigene KI-Projekte ein, um gemeinsame Standards und Schnittstellen zu entwickeln.
Warum ist das wichtig?
- Förderung der digitalen Souveränität in der Verwaltung
- Schaffung einheitlicher Standards für den KI-Einsatz
- Sicherstellung von Datenschutz und Informationssicherheit
Wer ist betroffen?
- Nordrhein-Westfalen
- Hessen
- Baden-Württemberg
Zahlen/Fakten?
- Kooperation bis Ende 2028
- Gemeinsame Standards und Schnittstellen innerhalb von maximal neun Monaten definieren
- NRW.Genius, KIVA, F13, AIGude als eingebrachte Projekte
Wie geht’s weiter?
- Erarbeitung einer gemeinsamen Roadmap durch die technischen Teams
- Definition eines Architektur- und Standardisierungsrahmens binnen neun Monaten
- Entwicklung von Pilotanwendungen auf Basis gemeinsamer Standards und Schnittstellen
