Vermischtes - Was ist passiert – was dahinter steckt
Gesellschaft: Durchsuchungen gegen Rechtsextremisten in Deutschland
Karlsruhe () – Die Bundesanwaltschaft hat am Mittwochmorgen aufgrund von Beschlüssen des Ermittlungsrichters des Bundesgerichtshofs rund 50 Objekte in zwölf Bundesländern durchsuchen lassen.
Die Durchsuchungen fanden in etlichen Bundesländern statt, darunter Bayern, Berlin, Brandenburg, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Schleswig-Holstein. Den Beschuldigten wird die Mitgliedschaft in einer kriminellen Vereinigung vorgeworfen, wobei einige von ihnen als Jugendliche oder Heranwachsende gehandelt haben sollen. Zudem wird mehreren Beschuldigten Rädelsführerschaft zur Last gelegt.
Es besteht der Verdacht, dass die Mitglieder der beiden Gruppen zu Gewalttaten gegen politische Gegner sowie gegen vermeintlich Pädophile aufgerufen haben. Einige Beschuldigte sollen bereits Angriffe auf Angehörige der linken Szene oder Personen, die sie für pädophil hielten, verübt haben. Die heutigen Durchsuchungen dienen dazu, die bestehenden Verdachtsmomente aufzuklären. Festnahmen haben bislang nicht stattgefunden.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Polizei (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- Bundesanwaltschaft durchsucht rund 50 Objekte in zwölf Bundesländern.
- 36 Beschuldigte verdächtigt, Mitglieder rechtsextremistischer Gruppierungen zu sein.
- Verdacht auf Aufrufe zu Gewalttaten und bereits verübte Angriffe gegen politische Gegner.
Warum ist das wichtig?
- Bekämpfung des Rechtsextremismus und von kriminellen Vereinigungen
- Aufklärung von Verdachtsmomenten bezüglich Gewaltaufrufen und Übergriffen
- Signalwirkung für die Gesellschaft zur Stärkung des Rechtstaats
Wer ist betroffen?
- 36 Beschuldigte
- Mitglieder der rechtsextremistischen Vereinigungen "Jung & Stark" und "Deutsche Jugend Voran"
- Einige als Jugendliche oder Heranwachsende
Zahlen/Fakten?
- rund 50 Objekte durchsucht
- 36 Beschuldigte verdächtigt
- Gruppen existieren seit Mitte 2024
Wie geht’s weiter?
- Weitere Ermittlungen zur Aufklärung der Verdachtsmomente
- Mögliche Festnahmen in den kommenden Tagen
- Überprüfung weiterer Personen und Objekte in Verbindung mit den Gruppierungen
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