Hamburger Koalition fordert Investitionspflicht für Streamingdienste

5. Dezember 2025
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Hamburger Koalition fordert Investitionspflicht für Streamingdienste

Hamburg - Was ist passiert – was dahinter steckt

Medienpolitik: Hamburgs Initiative für Filmförderung

() – Die rot-grüne Regierungskoalition in Hamburg setzt sich für eine gesetzliche Investitionsverpflichtung für Streamingdienste und Fernsehsender ein. Das teilten die kultur- und medienpolitischen Sprecher der Grünen und der SPD, René Gögge und Hansjörg Schmidt, am Freitag mit.

Mit einem entsprechenden Antrag ersuchen die Fraktionen den Senat, sich auf Bundesebene für verbindliche Regeln einzusetzen, nach denen Anbieter wie Netflix oder Amazon einen Teil ihrer in erzielten Umsätze in lokale Filmproduktionen investieren müssen.

Die Abgeordneten argumentieren, dass internationale Streaming-Giganten hohe Umsätze in Deutschland erzielten, diese Gewinne aber kaum in hiesige Produktionen reinvestierten. Länder wie , oder hätten bereits gezeigt, dass verbindliche Quoten lokale Produktionen stärkten und Planungssicherheit schafften.

Freiwillige Selbstverpflichtungen, wie sie die Bundesregierung plane, reichten nach Ansicht der Hamburger Koalition nicht aus, um den Filmstandort Deutschland wirtschaftlich zu stärken.

Über den Antrag soll die Hamburgische Bürgerschaft in ihrer Sitzung am 10. Dezember entscheiden. Die Initiative zielt darauf ab, die Wertschöpfung in der Branche im Land zu halten und die internationale Wettbewerbsfähigkeit des Filmstandorts zu sichern.

In Hamburg war die regionale Filmförderung MOIN zuletzt um 10 Millionen Euro auf rund 20 Millionen Euro jährlich aufgestockt worden.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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