Politik - Was ist passiert – was dahinter steckt
Wirtschaftspolitik in Berlin: Tankrabatt-Diskussion
Berlin () – SPD-Fraktionschef Matthias Miersch hält den Tankrabatt nicht für gescheitert, erwartet aber mehr. „Erst mal sind die Preise ja gesunken, aber nicht in dem Rahmen, wie sie hätten sinken müssen. Und deswegen bin ich überhaupt nicht zufrieden mit dem, was wir da jetzt erleben“, sagte Miersch am Montag den Sendern RTL und ntv.
Die Koalition habe das Bundeskartellamt in die Lage versetzt, eingreifen zu können. Man müsse sich nun anschauen, ob die neuen Befugnisse ausreichten. Es gebe erste Gerichtsentscheidungen, die bestimmte Dinge verwehrt hätten, „Unterlagen durften angeblich nicht eingesehen werden“, so Miersch. Insofern müsse man mit dem Bundeswirtschaftsministerium zusammen auswerten und gegebenenfalls nachschärfen. „Denn das kann man sich nicht gefallen lassen“, erklärte der SPD-Politiker.
Außerdem gebe es Verstöße gegen die 12-Uhr-Regel. „Da gibt es Bußgelder, die können richtig hoch sein, und ich erwarte von den Behörden, dass sie die auch verhängen“, erklärte Miersch. „Insofern bleiben da hoffentlich nicht die Steuerzahler insgesamt drauf hängen“, so der SPD-Fraktionschef.
Auf die Frage, wie Menschen, die kein Auto nutzen, entlastet werden, obwohl sie den Tankrabatt über die Steuer finanzieren, antwortete Miersch: „Es gibt immer nur bestimmte Regeln, die bestimmte Gruppen betreffen. Aber wir haben diese 1.000-Euro-Regel, wo wir die Arbeitgeber einladen, an ihre Beschäftigten diese Prämie weiterzuzahlen. Das ist ein weiteres Element.“
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Tankstelle am 03.05.2026 |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- Matthias Miersch sieht den Tankrabatt nicht als gescheitert, ist aber unzufrieden mit dem Preisverlauf.
- Es gibt mögliche Verstöße gegen die 12-Uhr-Regel und er erwartet Bußgelder von den Behörden.
- Miersch thematisiert die Entlastung für Menschen ohne Auto und verweist auf die 1.000-Euro-Regel für Arbeitgeber.
Warum ist das wichtig?
- Preisnachlässe sollten höher ausfallen, um ausreichend entlastend zu wirken
- Notwendigkeit der Überprüfung und Anpassung neuer Befugnisse des Bundeskartellamts
- Wichtigkeit der Durchsetzung von Bußgeldern bei Regelverstößen zur Vermeidung von Steuerlasten für Bürger
Wer ist betroffen?
- Autofahrer
- Steuerzahler
- Beschäftigte der Unternehmen
Zahlen/Fakten?
- Preise sind gesunken, aber nicht ausreichend
- Verstöße gegen die 12-Uhr-Regel können zu hohen Bußgeldern führen
- 1.000-Euro-Regel für Arbeitgeber zur Prämienausschüttung an Beschäftigte
Wie geht’s weiter?
- Überprüfung der Befugnisse des Bundeskartellamts
- Zusammenarbeit mit dem Bundeswirtschaftsministerium zur Auswertung
- Durchsetzung von Bußgeldern wegen Verstößen gegen die 12-Uhr-Regel
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