Studie: Subventionen können AfD ausbremsen

1. Mai 2026
1 min Lesezeit

Studie: Subventionen können AfD ausbremsen

Politik - Was ist passiert – was dahinter steckt

Wirtschaftsförderung zur Reduzierung von Extremismus in Deutschland

() – Subventionen könnten laut einer Studie gezielt eingesetzt werden, um den Stimmenanteil der AfD zu senken. In bestimmten Regionen führe ein Anstieg der Infrastrukturförderung um 100 Euro pro Einwohner zu rund 1,0 Prozentpunkten weniger AfD-Stimmanteil, so das Ergebnis einer Analyse der Bertelsmann-Stiftung und der Universitäten , Princeton und Davis in Kalifornien.

Demnach gibt es diesen Effekt aber hauptsächlich in Kreisen mit einem hohen Anteil von Beschäftigten, die in CO2-intensiven Branchen wie Stahl oder Chemie tätig sind oder CO2-intensive Produkte wie Verbrennungsmotoren bauen. „Es muss bei den Menschen der Eindruck entstehen, dass vor Ort etwas Neues entsteht, wenn etwas anderes wegbricht“, sagte der Düsseldorfer Ökonom Jens Südekum, einer der Autoren, dem „Spiegel“.

Regionale Wirtschaftsförderung solle seiner Ansicht nach nicht nur strukturschwache Regionen in den Fokus nehmen, sondern auch solche, denen es noch gut geht, wo aber Abstiegsängste herrschen. Wirtschaftsförderung sei „das wirksamste Mittel gegen die AfD“, sagte Südekum.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: AfD-Plakat (Archiv)

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was ist passiert?

  • Eine Studie zeigt, dass Subventionen den AfD-Stimmenanteil senken könnten.
  • In Regionen mit vielen Beschäftigten in CO2-intensiven Branchen könnte ein Anstieg der Infrastrukturförderung um 100 Euro pro Einwohner zu 1,0 Prozentpunkten weniger AfD-Stimmanteil führen.
  • Wirtschaftsförderung sollte auch in guten Regionen mit Abstiegsängsten erfolgen.

Warum ist das wichtig?

  • Zielgerichtete Subventionen könnten den AfD-Stimmenanteil senken
  • Positive Effekte regionaler Wirtschaftsförderung in bestimmten Branchen
  • Wirtschaftsförderung als Mittel gegen Abstiegsängste und AfD-Wählerbewegungen

Wer ist betroffen?

  • Beschäftigte in CO2-intensiven Branchen wie Stahl oder Chemie
  • Regionen mit Abstiegsängsten
  • Personen in strukturschwachen und starken Regionen

Zahlen/Fakten?

  • Anstieg der Infrastrukturförderung um 100 Euro pro Einwohner führt zu rund 1,0 Prozentpunkten weniger AfD-Stimmanteil
  • Effekt hauptsächlich in Kreisen mit hohem Anteil in CO2-intensiven Branchen
  • Wirtschaftsförderung soll auch Regionen mit Abstiegsängsten ansprechen

Wie geht’s weiter?

  • Gezielte Subventionen zur Senkung des AfD-Stimmenanteils einsetzen
  • Fokus auf Regionen mit hohen CO2-intensiven Branchen
  • Förderung auch in wohlhabenden Regionen gegen Abstiegsängste
Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
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