Schleswig-Holstein - Was ist passiert – was dahinter steckt
Gesundheitspolitik in Schleswig-Holstein kritisiert
Kiel () – Der gesundheitspolitische Sprecher der Grünen-Landtagsfraktion in Schleswig-Holstein, Jasper Balke, hat das von der Bundesregierung beschlossene Gesetz zur Stabilisierung der Beitragssätze in der gesetzlichen Krankenversicherung scharf kritisiert. Das Gesetz werde weder die Beitragssätze nachhaltig stabilisieren noch Anreize für notwendige Gesundheitsreformen setzen, sagte er am Mittwoch.
Wer überall mit dem Rasenmäher kürze und gleichzeitig davon ausgehe, dass die Versorgungsqualität erhalten bleibe, handele realitätsfern, so der Abgeordnete.
Die Auswirkungen für die Berufsgruppen im Gesundheitswesen seien spürbar.
Der Grünen-Politiker kritisierte zudem, dass Finanzminister Lars Klingbeil (SPD) nicht bereit sei, seiner Verantwortung außerhalb des Versichertensystems gerecht zu werden. Stattdessen werde das GKV-System um zusätzliche 1,75 Milliarden Euro belastet.
Notwendig wären nach Ansicht Balkes Investitionen in Public Health, der Abbau von Bürokratie sowie die Einbeziehung aller Menschen in die Finanzierung des Gesundheitssystems.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- Jasper Balke kritisiert das Gesetz zur Stabilisierung der Beitragssätze in der gesetzlichen Krankenversicherung.
- Gesetz wird als unrealistisch und nicht nachhaltig angesehen.
- Forderung nach Investitionen in Public Health und Bürokratieabbau.
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- Gesetz trägt nicht zur nachhaltigen Stabilisierung der Beitragssätze bei
- Fehlende Anreize für notwendige Gesundheitsreformen
- Dringender Bedarf an Investitionen in Public Health und Bürokratieabbau
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- Berufsgruppen im Gesundheitswesen
- Versichertesystem
- Menschen in der Finanzierung des Gesundheitssystems
Zahlen/Fakten?
- 1,75 Milliarden Euro zusätzliche Belastung für das GKV-System
- Kritische Einschätzung der Auswirkungen auf die Versorgungsqualität
- Forderung nach Investitionen in Public Health und Abbau von Bürokratie
Wie geht’s weiter?
- Notwendige Investitionen in Public Health
- Abbau von Bürokratie im Gesundheitssystem
- Einbeziehung aller Menschen in die Finanzierung des Gesundheitssystems
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