Verdi weitet Warnstreiks bei der Telekom aus

28. April 2026
1 min Lesezeit

Verdi weitet Warnstreiks bei der Telekom aus

Vermischtes - Was ist passiert – was dahinter steckt

Wirtschaft: Warnstreiks bei Deutsche Telekom in Deutschland

() – Verdi will ihre am Dienstag im Norden und Osten Deutschlands begonnenen Warnstreiks am Mittwoch auf weitere Gebiete ausweiten. Für Mittwoch sehen die Planungen vor, den Warnstreik in , , und durchzuführen, teilte die Dienstleistungsgewerkschaft am Dienstag mit.

„Aufgrund der Warnstreiks kann es zu schlechterer Erreichbarkeit, Verzögerungen im technischen Kundenservice und im Glasfaserausbau sowie zu Terminabsagen bei Kundenterminen kommen“, sagte Verdi-Arbeitskampfleiter Pascal Röckert. Gewisse Einschränkungen für Kunden der Telekom ließen sich nicht vermeiden. „Uns geht es aber in erster Linie darum, ein Signal an die Arbeitgeber zu senden, in den Tarifverhandlungen ein verhandlungsfähiges Angebot vorzulegen.“

Die Arbeitgeber seien bislang überhaupt nicht auf die Forderungen der Gewerkschaft eingegangen. „Deshalb bauen nun die Beschäftigten mit Warnstreiks Druck auf die Arbeitgeber auf“, so Röckert weiter. Die Arbeitgeber seien gut beraten, die Forderungen der Beschäftigten ernst zu nehmen.

Verdi fordert in der diesjährigen Tarifrunde Deutsche Telekom eine Entgeltsteigerung in Höhe von 6,6 Prozent, bei einer Laufzeit des Tarifvertrags von zwölf Monaten. Zusätzlich fordert Verdi die Einführung eines Verdi-Mitgliederbonus in Höhe von 660 Euro im Jahr. Die Ausbildungsvergütungen sowie die Entgelte der dual Studierenden sollen um monatlich 120 Euro erhöht werden. Für diese fordert Verdi einen zusätzlichen Mitgliederbonus in Höhe von 240 Euro im Jahr.

Die dritte Tarifverhandlungsrunde ist für den 11. und 12. Mai angesetzt.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Deutsche Telekom (Archiv)

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was ist passiert?

  • Verdi weitet Warnstreiks auf Nordrhein-Westfalen, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen aus.
  • Warnstreiks können zu schlechterer Erreichbarkeit und Verzögerungen im Kundenservice führen.
  • Verdi fordert 6,6 Prozent Entgeltsteigerung und Einführung eines Verdi-Mitgliederbonus.

Warum ist das wichtig?

  • Warnstreiks erhöhen Druck auf Arbeitgeber, um in Tarifverhandlungen ein besseres Angebot zu erzielen
  • Mögliche Erreichbarkeitsprobleme und Verzögerungen im Kundenservice
  • Wichtige Forderungen der Gewerkschaft für Entgeltsteigerungen und Ausbildungsvergütungen

Wer ist betroffen?

  • Beschäftigte bei der Deutschen Telekom
  • Kunden der Telekom
  • Arbeitgeber der Beschäftigten

Zahlen/Fakten?

  • Warnstreiks in Nordrhein-Westfalen, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen am Mittwoch
  • Forderung nach 6,6% Entgeltsteigerung und 660 Euro Verdi-Mitgliederbonus jährlich
  • Ausbildungsvergütungen und Entgelte für dual Studierende sollen um 120 Euro monatlich erhöht werden

Wie geht’s weiter?

  • Warnstreiks werden auf Nordrhein-Westfalen, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen ausgeweitet.
  • Arbeitgeber sollen Forderungen der Gewerkschaft ernst nehmen, um Druck durch Beschäftigte zu vermeiden.
  • Nächste Tarifverhandlungsrunde am 11. und 12. Mai.
Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
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