Baden-Württemberg - Was ist passiert – was dahinter steckt
Gesellschaft: Angriff im Zug in Ulm
Ulm () – Eine 15-Jährige hat am Samstagabend einen 61 Jahre alten Lokführer in einem Zug in Richtung Ulm angegriffen. Das teilte die Bundespolizeiinspektion Stuttgart mit.
Die Jugendliche schlug gegen 18:00 Uhr auf Höhe von Ulm-Söflingen unvermittelt und aus bislang unbekannten Gründen auf den Triebfahrzeugführer ein und traf ihn im Gesicht.
Der 61-Jährige flüchtete daraufhin in den Führerstand, um einen Notruf abzusetzen. Die 15-jährige Deutsche soll anschließend versucht haben, die Tür zum Führerstand gewaltsam zu öffnen.
Beim Halt in Ulm trafen alarmierte Bundespolizisten die Tatverdächtige an.
Dort versuchte sie, einen Beamten zu schlagen, was ihr jedoch nicht gelang. Bei den polizeilichen Maßnahmen leistete die Jugendliche, die augenscheinlich unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln stand, Widerstand.
Der Lokführer wurde durch den Schlag offenbar leicht verletzt. Die 15-Jährige wurde nach Abschluss der Maßnahmen an einen Erziehungsberechtigten übergeben.
Die Bundespolizei leitete ein Ermittlungsverfahren unter anderem wegen des Verdachts der Körperverletzung sowie des tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte ein.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Polizei (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- Eine 15-Jährige griff einen 61-jährigen Lokführer in einem Zug an.
- Der Lokführer flüchtete in den Führerstand, um Hilfe zu rufen.
- Die Jugendliche leistete bei der Festnahme Widerstand und war vermutlich unter Drogen.
Warum ist das wichtig?
- Schutz der Sicherheit im öffentlichen Verkehr
- Notwendigkeit der Wiederherstellung der Ordnung und Sicherheit
- Bedeutung der rechtlichen Konsequenzen für solche Übergriffe
Wer ist betroffen?
- 15-Jährige
- 61 Jahre alter Lokführer
- Polizeibeamte
Zahlen/Fakten?
- 15-Jährige greift 61-jährigen Lokführer an
- Vorfall am Samstagabend gegen 18:00 Uhr
- Lokführer flüchtete in den Führerstand und setzte Notruf ab
Wie geht’s weiter?
- Fortsetzung der Ermittlungen durch die Bundespolizei
- Prüfung weiterer rechtlicher Schritte gegen die Jugendliche
- Einbeziehung der Erziehungsberechtigten in das Verfahren
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