Politik - Was ist passiert – was dahinter steckt
Cyberangriffe auf die Bundesregierung in Berlin
Berlin () – Nach der Phishing-Attacke auf Mitglieder der Bundesregierung ist ein möglicher Datenabfluss angeblich gestoppt. Das erfuhr die am Montag aus Regierungskreisen. Ein Sprecher bestätigte, dass aus Sicht des Kanzleramtes mutmaßlich Russland hinter der Attacke stecke. Die in der Bundesregierung Betroffenen würden „eng von Sicherheitsbehörden überwacht und betreut“, hieß es.
Laut Medienberichten hat eine bereits seit Monaten laufende Phishing-Angriffswelle mittlerweile mindestens die Ministerinnen Karin Prien (CDU) und Verena Hubertz (SPD) betroffen, neben verschiedenen Bundestagsabgeordneten und Bundestagspräsidentin Julia Klöckner (CDU).
Nach aktuellen Erkenntnissen des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) und des Bundesamts für Verfassungsschutz (BfV) führt „ein wahrscheinlich staatlich gesteuerter Cyberakteur“ Phishing-Angriffe über Messengerdienste, insbesondere über Signal durch. Im Fokus stehen demnach „hochrangige Ziele aus Politik, Militär und Diplomatie sowie Investigativjournalistinnen und -journalisten in Deutschland„.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Verena Hubertz (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- Phishing-Attacke auf Mitglieder der Bundesregierung wurde gestoppt.
- Verdacht auf russische Täter hinter der Attacke.
- Betroffene, einschließlich Ministerinnen und Bundestagsabgeordnete, werden von Sicherheitsbehörden überwacht.
Warum ist das wichtig?
- Schutz sensibler Daten der Bundesregierung
- Prävention gegen staatlich gesteuerte Cyberangriffe
- Gewährleistung der Sicherheit für hochrangige politische Akteure
Wer ist betroffen?
- Mitglieder der Bundesregierung
- Ministerinnen Karin Prien (CDU) und Verena Hubertz (SPD)
- Bundestagsabgeordnete und Bundestagspräsidentin Julia Klöckner (CDU)
Zahlen/Fakten?
- Phishing-Attacke betrifft Ministerinnen und Abgeordnete seit mehreren Monaten
- Mutmaßlich staatlich gesteuerte Angriffe von Russland
- Angreifer nutzen Messengerdienste wie Signal
Wie geht’s weiter?
- Betroffene Mitglieder werden weiterhin von Sicherheitsbehörden überwacht.
- Mögliche weitere Maßnahmen zur Sicherung von Daten und Systemen werden geprüft.
- Hinweise auf Maßnahmen zur Erhöhung der Cybersicherheit in der Bundesregierung.
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