Politik - Was ist passiert – was dahinter steckt
Verkehrspolitik in Berlin: Ticketpreise stabilisieren
Berlin () – Der Vorsitzende des Verkehrsausschusses des Bundestages, Tarek Al-Wazir (Grüne), begrüßt die Ankündigung von Bahnchefin Evelyn Palla, wegen der Energiekrise die Ticketpreise im Fernverkehr ab dem 1. Mai für ein Jahr einfrieren zu wollen.
Al-Wazir sagte der „Rheinischen Post“ (Montag), die Ankündigung „ist richtig und wichtig. Stabile Preise machen Bahnfahren gerade jetzt attraktiv, weil aufgrund der gestiegenen Sprit- und Kerosinpreise Autofahren und Fliegen teurer wird.“
Al-Wazir ergänzte: „Die Bahn bleibt so eine günstige und klimafreundliche Alternative für alle.“ Die Ankündigung dürfe jedoch nicht darüber hinwegtäuschen, dass immer noch Züge häufig unpünktlich seien oder ausfielen. „Hauptgrund dafür ist der Zustand des Streckennetzes und der trotz Sondervermögen fehlende Aus- und Neubau bei der Schiene, die das Netz entlasten.“ Hier müsse die Bundesregierung „endlich die richtigen Prioritäten setzen und das Geld sinnvoll und langfristig einsetzen“, sagte der Verkehrsexperte.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | ICE-4 (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- Tarek Al-Wazir begrüßt Ticketpreiseinfrierung im Fernverkehr ab 1. Mai.
- Stabile Preise sollen Bahnfahren attraktiver machen.
- Züge sind weiterhin häufig unpünktlich oder fallen aus aufgrund des schlechten Zustands des Streckennetzes.
Warum ist das wichtig?
- Stabile Ticketpreise machen das Bahnfahren in der aktuellen Energiekrise attraktiver.
- Die Bahn bleibt eine günstige und klimafreundliche Alternative im Vergleich zu Auto und Flugzeug.
Wer ist betroffen?
- Fahrgäste des Fernverkehrs
- Autofahrer und Flugreisende
- Bundesregierung
Zahlen/Fakten?
- Ticketpreise im Fernverkehr ab 1. Mai für ein Jahr eingefroren
- Al-Wazir: Stabile Preise machen Bahnfahren attraktiv
- Hauptgrund für Unpünktlichkeit: Zustand des Streckennetzes
Wie geht’s weiter?
- Einfrieren der Ticketpreise im Fernverkehr ab 1. Mai für ein Jahr
- Notwendigkeit, den Zustand des Streckennetzes zu verbessern
- Bundesregierung muss Prioritäten setzen und Geld effizient einsetzen
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