Berlin - Was ist passiert – was dahinter steckt
Gesellschaft: Gewalt am U-Bahnhof Kottbusser Tor
Berlin-Friedrichshain-Kreuzberg () – Die Polizei hat einen 25-Jährigen festgenommen, der gestern Abend am U-Bahnhof Kottbusser Tor einen Raub und eine gefährliche Körperverletzung begangen haben soll. Wie die Polizei Berlin mitteilte, soll der Mann gegen 19:50 Uhr zunächst einen 22-Jährigen am Bahnsteig nach Geld gefragt haben.
Als dieser ihm kein Geld gab, soll der Ältere dem Jüngeren ins Gesicht geschlagen haben, woraufhin das Opfer kurzzeitig das Bewusstsein verloren habe.
Anschließend soll der Tatverdächtige dem 22-Jährigen Geld abgenommen haben und zunächst weggegangen sein. Kurze Zeit später kehrte er zurück und besprühte das Opfer mit Pfefferspray.
Als er in Richtung des Ausgangs zur Reichenberger Straße flüchtete, wurden BVG-Mitarbeiter auf das Geschehen aufmerksam. Sie verfolgten den Flüchtenden, wurden dabei jedoch ebenfalls mit Pfefferspray besprüht.
Dennoch gelang es den Mitarbeitern, den 25-Jährigen im Bahnhof bis zum Eintreffen der Polizei festzuhalten.
Der Festgenommene wurde der Kriminalpolizei der Direktion 5 überstellt, die die weiteren Ermittlungen übernommen hat. Bei ihm wurde ein Handy gefunden, das zur Fahndung ausgeschrieben war; es wurde beschlagnahmt.
Das mutmaßlich geraubte Geld wurde nicht aufgefunden. Der 22-Jährige sowie drei BVG-Mitarbeiter im Alter von 29, 39 und 48 Jahren erlitten Augenreizungen und wurden von Rettungskräften behandelt, größtenteils am Ort.
Ein 29-Jähriger kam zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus. Drei weitere BVG-Mitarbeiter im Alter von 38, 39 und 55 Jahren klagten ebenfalls über Augenreizungen, benötigten aber keine Behandlung.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | U-Bahnhof Kottbusser Tor (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- 25-Jähriger wurde am U-Bahnhof Kottbusser Tor festgenommen.
- Verdacht auf Raub und gefährliche Körperverletzung an einem 22-Jährigen.
- Opfer und BVG-Mitarbeiter erlitten Augenreizungen durch Pfefferspray.
Warum ist das wichtig?
- Schutz der Öffentlichkeit vor Gewalt und Kriminalität
- Förderung der Sicherheit im öffentlichen Nahverkehr
- Unterstützung der Ermittlungen durch die Kriminalpolizei
Wer ist betroffen?
- 25-Jähriger (Tatverdächtiger)
- 22-Jähriger (Opfer)
- Drei BVG-Mitarbeiter (29, 39, 48 Jahre)
Zahlen/Fakten?
- 25-Jähriger festgenommen
- Vorfall um 19:50 Uhr am U-Bahnhof Kottbusser Tor
- Opfer erlitt Augenreizungen; 29-Jähriger in Krankenhaus, weitere BVG-Mitarbeiter klagten über Augenreizungen
Wie geht’s weiter?
- Weitere Ermittlungen durch die Kriminalpolizei der Direktion 5
- Prüfung des sichergestellten Handys
- Suche nach dem mutmaßlich geraubten Geld
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