Voigt: Bundesländer werden 1.000-Euro-Bonus nicht zahlen

24. April 2026
1 min Lesezeit

Voigt: Bundesländer werden 1.000-Euro-Bonus nicht zahlen

Wirtschaft - Was ist passiert – was dahinter steckt

Thüringen: Öffentlicher Dienst und Prämiendiskussion

() – Für die Beschäftigten der Länder im öffentlichen Dienst wird es die 1.000-Euro-Prämie nicht geben.

„Wir in werden in großer Abstimmung mit den anderen Ländern, 16 Bundesländer haben beschlossen, das nicht zu zahlen, letztlich auch darauf verzichten. In dieser wirtschaftlichen Lage müssen alle zusammenhalten. Das machen wir“, sagte der Ministerpräsident von Thüringen, Mario Voigt (CDU), am Montag den Sendern RTL und ntv. Es sei schwer nachvollziehbar, wenn diejenigen, die die Steuern erwirtschaften und damit für die Funktionsfähigkeit des Staates Sorge tragen, es nicht bezahlen könnten, der Staat aber schon. „Der Staat muss sich dort in Zurückhaltung üben.“

CDU-Politiker Voigt kritisierte die Idee, dass die Entlastung der Bürger so auf die Unternehmen ausgelagert werde. „Die 1.000-Euro-Prämie trifft auf eine Lebenswirklichkeit, gerade bei den Mittelständlern und Handwerkern in Thüringen, die einfach nicht leistbar ist. Die gut gemeinte Entlastung wird zur Belastung.“ Man sei in einer Situation, in der die Rücklagen aufgebraucht seien. Nach Gesprächen mit dem Mittelstand in seinem Bundesland sagte er: „Die können das nicht zahlen. Und das ist natürlich etwas, was viele umtreibt.“

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Mario Voigt (Archiv)

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was ist passiert?

  • 1.000-Euro-Prämie für Beschäftigte im öffentlichen Dienst der Länder wird nicht gezahlt.
  • Thüringen und 15 weitere Bundesländer haben beschlossen, darauf zu verzichten.
  • Ministerpräsident Voigt kritisiert die Belastung für Mittelständler und Handwerker.

Warum ist das wichtig?

  • Keine Zahlung der 1.000-Euro-Prämie entlastet Länderhaushalte.
  • Vermeidung von finanziellen Belastungen für Mittelstand und Handwerker.
  • Notwendigkeit der solidarischen Zurückhaltung in wirtschaftlich schwierigen Zeiten.

Wer ist betroffen?

  • Beschäftigte der Länder im öffentlichen Dienst
  • Mittelständler und Handwerker in Thüringen
  • Steuerzahler

Zahlen/Fakten?

  • 16 Bundesländer haben beschlossen, die 1.000-Euro-Prämie nicht zu zahlen.
  • Thüringen verzichtet auf die Prämie aufgrund der wirtschaftlichen Lage.
  • Das Mittelstand hat keine finanziellen Ressourcen, um die Prämie zu zahlen.

Wie geht’s weiter?

  • Keine Angabe
Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

Don't Miss