Politik - Was ist passiert – was dahinter steckt
Diplomatische Initiativen zur Ukraine-Kriegsbeilegung in Berlin
Berlin () – Der Linken-Vorsitzende Jan van Aken verlangt eine neue diplomatische Offensive im Ukraine-Krieg – angeführt von Europa. „Ich würde vorschlagen, dass jetzt die EU und die Bundesregierung, also von alleine Merz mit Macron, gemeinsam nach Peking fliegen“, sagte er dem Magazin Politico. „Wenn Xi Jinping einlädt, kommt auch Wladimir Putin.“ Ohne China „kommen wir nicht weiter“.
China habe „von Anfang an gesagt, der Krieg ist völkerrechtswidrig“ und unterstütze Russland nicht militärisch; der Konflikt sei „Gift für den Welthandel“. Daher könne Peking Bewegung erzwingen. Van Aken sagte, man müsse „immer mit Putin reden“, um Verhandlungen zu ermöglichen. Gleichzeitig fordert er mehr wirtschaftlichen Druck: „Die Schattentanker fahren immer noch jeden Tag an unserer Küste vorbei und nichts wird getan.“
Waffenlieferungen lehnt er weiter ab. „Ich finde Waffenlieferungen deswegen falsch, weil alles andere nicht versucht wird.“ Auch die Unterscheidung bei Abwehrraketen sei künstlich: „Diese funktioniert nur auf dem Papier, aber nicht im echten Leben.“
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Jan van Aken (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- Jan van Aken fordert eine neue diplomatische Offensive im Ukraine-Krieg, angeführt von Europa.
- Er schlägt eine Reise der EU und der Bundesregierung nach Peking vor, um Xi Jinping und Wladimir Putin einzubeziehen.
- Van Aken lehnt Waffenlieferungen ab und kritisiert fehlende Maßnahmen gegen Schattentanker.
Warum ist das wichtig?
- Notwendigkeit einer diplomatischen Initiative zur Deeskalation des Ukraine-Kriegs
- Einfluss Chinas könnte Fortschritte in den Verhandlungen ermöglichen
- Ablehnung von Waffenlieferungen zugunsten diplomatischer Lösungen
Wer ist betroffen?
- EU und Bundesregierung
- Xi Jinping
- Wladimir Putin
Zahlen/Fakten?
- Jan van Aken fordert neue diplomatische Offensive im Ukraine-Krieg
- China hat Krieg als völkerrechtswidrig bezeichnet
- Van Aken lehnt Waffenlieferungen ab und fordert mehr wirtschaftlichen Druck
Wie geht’s weiter?
- Neue diplomatische Offensive im Ukraine-Krieg anstoßen
- EU und Bundesregierung nach Peking fliegen
- Verhandlungen mit Putin fördern und wirtschaftlichen Druck erhöhen
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