Wirtschaft - Was ist passiert – was dahinter steckt
Wirtschaft: Ausbau der Panzerproduktion in München
München () – Der Panzerhersteller KNDS Deutschland sieht Bedarf an zusätzlichen Standorten und Beschäftigten, insbesondere für die Produktion des Radpanzers „Boxer“. „Wir werden noch zusätzliche industrielle Kapazität für die Produktion des Boxers benötigen“, sagte Florian Hohenwarter, Chef von KNDS Deutschland, dem „Handelsblatt“ (Donnerstagausgabe).
Neue Werke auf der grünen Wiese seien zu langsam, daher suche man gezielt bestehende Standorte mit erfahrenen Teams. „Eine eingespielte Mannschaft, etwa aus der Autoindustrie, wäre ideal.“ Dazu sei KNDS bereits in Gesprächen. Bis Ende des Jahrzehnts solle die Belegschaft „weltweit verdoppelt“ werden, sagte Hohenwarter. Derzeit hat KNDS 11.500 Beschäftigte.
KNDS hat am Mittwoch mit der Serienproduktion des „Boxers“ in München begonnen. Das Unternehmen erwartet in den kommenden Monaten eine Großbestellung über mehrere tausend Fahrzeuge der Bundeswehr. Um die Aufträge abarbeiten zu können, soll der Autozulieferer Dräxlmaier in die Produktion des Boxers eng eingebunden werden, hieß es.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Bundeswehr-Panzer „Fuchs“ (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- KNDS Deutschland sieht Bedarf an zusätzlichen Standorten und Beschäftigten für die Produktion des Radpanzers "Boxer".
- Neue Werke sind zu langsam; KNDS sucht gezielt bestehende Standorte mit erfahrenen Teams.
- Serienproduktion des "Boxers" in München begonnen; Großbestellung über mehrere tausend Fahrzeuge der Bundeswehr erwartet.
Warum ist das wichtig?
- Bedarf an zusätzlicher industrieller Kapazität für Radpanzerproduktion
- Ziel: Verdopplung der Belegschaft bis Ende des Jahrzehnts
- Einbindung erfahrener Teams aus der Autoindustrie für Effizienzsteigerung
Wer ist betroffen?
- KNDS Deutschland
- Beschäftigte der Autoindustrie
- Bundeswehr
Zahlen/Fakten?
- 11.500 Beschäftigte bei KNDS aktuell
- Belegschaft soll bis Ende des Jahrzehnts weltweit verdoppelt werden
- Serienproduktion des "Boxers" in München hat begonnen
Wie geht’s weiter?
- Zusätzliche Standorte und Beschäftigte für die Produktion des "Boxer" nötig
- Gespräche mit bestehenden Standorten und erfahrenen Teams im Gange
- Belegschaft soll bis Ende des Jahrzehnts weltweit verdoppelt werden
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