Google umgeht vorerst Milliardenstrafe der EU

21. April 2026
1 min Lesezeit

Google umgeht vorerst Milliardenstrafe der EU

Wirtschaft - Was ist passiert – was dahinter steckt

Wirtschaft: EU-Kommission verzögert Google-Strafe

Brüssel () – Die EU-Kommission verzögert die erste Strafe gegen Google unter dem Digital Markets Act (DMA). Das berichtet das „Handelsblatt“ (Mittwochsausgabe) unter Berufung auf Kreise der EU-Kommission. Ursprünglich hatte die Kommission demnach geplant, in den kommenden Tagen eine Strafe zu verhängen – nun schiebt sie die Maßnahme auf.

Es wäre die erste Strafe unter dem DMA gegen Google gewesen – und möglicherweise die höchste Strafe, die die EU-Kommission bisher unter dem DMA verhängt hätte. Die EU kann bei Verstößen eine Strafe in Höhe von bis zu zehn Prozent des globalen Jahresumsatzes anordnen. Im vergangenen Jahr erreichte Google einen Rekordumsatz in Höhe von 400 Milliarden US-Dollar. Insidern zufolge hätte die Strafe jedoch im einstelligen Milliardenbereich oder im dreistelligen Millionenbereich liegen sollen.

Die EU will mit dem DMA verhindern, dass Tech-Konzerne den Zugang zu den digitalen Märkten kontrollieren. Konkret geht es um zwei Verfahren: Im ersten Fall geht es um die Frage, ob Google seine eigenen Dienste gegenüber anderen Diensten bevorzugt. In einem zweiten Fall wirft die Kommission Google vor, App-Entwickler daran zu hindern, auf bessere Angebote außerhalb des Stores Google Play hinzuweisen.

Die EU-Kommission wollte sich auf Anfrage der Zeitung nicht zu dem laufenden Verfahren äußern. Google kritisierte unterdessen die Forderungen der Kommission. Das bisherige Vorgehen stehe bereits im Einklang mit dem DMA.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Google (Archiv)

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was ist passiert?

  • EU-Kommission verzögert erste Strafe gegen Google unter dem Digital Markets Act (DMA).
  • Strafe sollte ursprünglich in den kommenden Tagen verhängt werden, nun aufgeschoben.
  • Die Strafe könnte bis zu zehn Prozent des globalen Jahresumsatzes von Google betragen.

Warum ist das wichtig?

  • Erste Strafe könnte höchste unter dem Digital Markets Act (DMA) sein
  • Ziel des DMA: Kontrolle der digitalen Märkte durch Tech-Konzerne verhindern
  • Verfahren betreffen Googles Bevorzugung eigener Dienste und Einschränkungen für App-Entwickler

Wer ist betroffen?

  • Google
  • EU-Kommission
  • App-Entwickler

Zahlen/Fakten?

  • Die EU kann Strafen bis zu 10 % des globalen Jahresumsatzes anordnen.
  • Google erzielte im vergangenen Jahr einen Umsatz von 400 Milliarden US-Dollar.
  • Die mögliche Strafe sollte im einstelligen Milliarden- oder dreistelligen Millionenbereich liegen.

Wie geht’s weiter?

  • EU-Kommission plant Verzögerung der Strafe gegen Google
  • Möglicherweise höchste Strafe unter DMA in der Diskussion
  • Fortsetzung der Verfahren zu Googles Marktverhalten und App-Entwicklern
Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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