Politik - Was ist passiert – was dahinter steckt
Gesellschaft: Kritik an Krankenkassenreform in Berlin
Berlin () – Der Sozialverband Deutschland (SoVD) hat die geplante starke Einschränkung der beitragsfreien Mitversicherung für Eheleute in der gesetzlichen Krankenkasse kritisiert.
„Die Quasi-Abschaffung der beitragsfreien Familienversicherung ist ein völlig falsches Zeichen“, sagte die SoVD-Vorstandsvorsitzende Michaela Engelmeier dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“. „Sie entlastet vor allem Menschen in den unteren Einkommen und gilt darum als ein wesentlicher Baustein des Solidarprinzips.“ Eine Abschaffung bringe soziale Härten und belaste diese Familien besonders. Eine Ausnahme für Kinder bis unter sieben Jahre könne hierbei nicht mehr als eine Abfederung darstellen.
Der Bund müsse zuvorderst selbst seiner Schuldigkeit nachkommen und die Milliardenbeiträge für Menschen in der Grundsicherung aus Steuermitteln finanzieren. „Denn dies ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe und kann demnach nicht nur von den Beitragszahlenden der GKV allein getragen werden“, sagte Engelmeier. „Hier müssen die Ministerien Warken und Klingbeil dringend nachverhandeln.“
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Sozialverband Deutschland (SoVD) (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- SoVD kritisiert geplante Einschränkung der beitragsfreien Mitversicherung für Eheleute in der gesetzlichen Krankenkasse.
- Warnung vor sozialen Härten für Familien mit unteren Einkommen.
- Forderung nach Steuerfinanzierung für Grundsicherung durch den Bund.
Warum ist das wichtig?
- Einschränkung der beitragsfreien Mitversicherung gefährdet soziale Gerechtigkeit
- Belastung für Familien mit niedrigem Einkommen
- Notwendigkeit der Finanzierung aus Steuermitteln für Grundsicherung
Wer ist betroffen?
- Menschen in unteren Einkommen
- Familien
- Kinder bis unter sieben Jahre
Zahlen/Fakten?
- Kritik an geplanter Einschränkung der beitragsfreien Mitversicherung in der gesetzlichen Krankenkasse
- soziale Härten für Familien mit niedrigen Einkommen
- Forderung nach Finanzierung aus Steuermitteln für Menschen in Grundsicherung
Wie geht’s weiter?
- Scharfe Kritik an der geplanten Einschränkung der beitragsfreien Mitversicherung
- Forderung nach Nachverhandlungen zwischen den Ministerien Warken und Klingbeil
- Betonung der Notwendigkeit, die Finanzierung aus Steuermitteln zu gewährleisten
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