Niedersachsen - Was ist passiert – was dahinter steckt
Gesellschaft: Initiativen gegen Queerfeindlichkeit in Niedersachsen
Hannover () – In Niedersachsen ist eine zivilgesellschaftliche Meldestelle für queerfeindliche Vorfälle gestartet. Das teilte das Niedersächsische Ministerium für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Gleichstellung mit.
Das Queere Netzwerk Niedersachsen (QNN) hat dafür die Melde- und Informationsstelle Queerfeindlichkeit (MIQ) eingerichtet, über die Betroffene diskriminierende Erlebnisse oder Angriffe online oder per Telefon melden können.
Ziel der Stelle ist es, ein genaueres Bild von Ausmaß und Formen der Queerfeindlichkeit im Land zu erhalten. „Viele Vorfälle werden nicht angezeigt und bleiben unsichtbar“, sagte Lisa Kühn vom QNN. Die gesammelten Daten sollen als Grundlage für Präventionsmaßnahmen und politisches Handeln dienen.
Betroffene können auf Wunsch auch zu Beratungsangeboten vermittelt werden.
Die Meldestelle wird vom Sozialministerium gefördert. Sie arbeitet nach eigenen Angaben mit hohen Datenschutzstandards und anonymen Meldewegen.
Ausgewählte, anonymisierte Vorfälle sollen später in einer Chronik auf der Website veröffentlicht werden, um die Bandbreite der Erfahrungen sichtbar zu machen.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Ein schwules Pärchen (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- In Niedersachsen wurde eine zivilgesellschaftliche Meldestelle für queerfeindliche Vorfälle eingerichtet.
- Betroffene können diskriminierende Erlebnisse online oder telefonisch melden.
- Ziel ist es, das Ausmaß der Queerfeindlichkeit zu dokumentieren und Präventionsmaßnahmen zu entwickeln.
Warum ist das wichtig?
- Erfassung und Sichtbarmachung queerfeindlicher Vorfälle
- Grundlage für Präventionsmaßnahmen und politisches Handeln
- Unterstützung und Beratung für Betroffene
Wer ist betroffen?
- Betroffene von queerfeindlichen Vorfällen
- Personen, die diskriminierende Erlebnisse oder Angriffe erfahren haben
- Nutzer der Beratungsangebote
Zahlen/Fakten?
- Zivilgesellschaftliche Meldestelle für queerfeindliche Vorfälle in Niedersachsen gestartet
- Melde- und Informationsstelle Queerfeindlichkeit (MIQ) eingerichtet
- Ziel: genaues Bild von Queerfeindlichkeit im Land erhalten
Wie geht’s weiter?
- Weitere Daten zu queerfeindlichen Vorfällen sammeln
- Präventionsmaßnahmen und politisches Handeln entwickeln
- Anonyme Berichterstattung von Erfahrungen auf der Website veröffentlichen
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