Hessen schränkt Meldestelle gegen Hass im Netz ein

18. Dezember 2025
1 min Lesezeit

Hessen schränkt Meldestelle gegen Hass im Netz ein

Hessen - Was ist passiert – was dahinter steckt

Gesellschaftliche Reformen in Hessen

() – Die hessische Landesregierung hat eine grundlegende Reform ihrer Meldestelle gegen Hass im Internet angekündigt. Künftig soll die Stelle nur noch Fälle mit einem klaren Bezug zu bearbeiten und sich stärker auf die Beratung von Betroffenen konzentrieren, wie Innenminister Roman Poseck in Wiesbaden mitteilte.

Die bisherige ‚Meldestelle‘ wird in ‚Anlauf- und Beratungsstelle bei Hass und Hetze im Netz‘ umbenannt.

Die Neukonzeption ist das Ergebnis einer Evaluation zum fünfjährigen Bestehen der Stelle. Laut Poseck haben mehr als 90 Prozent der bisher rund 85.000 eingegangenen Hinweise keinen erkennbaren Hessenbezug gehabt.

Die Meldestelle war zuletzt in die Kritik geraten, weil sie auch in Fälle außerhalb Hessens involviert war. Der Minister betonte, es könne nicht richtig sein, „Serviceleistungen für ganz “ zu erbringen und dafür am Pranger zu stehen.

Konkret werden künftig nur noch Meldungen mit Bezug zu Hessen entgegengenommen.

Die Stelle nimmt keine Strafanzeigen mehr an und verweist Betroffene an die Online-Wache der Polizei. Pseudonyme Hinweisgeber erhalten keine Rückmeldung mehr, um Anreize für ‚Vielmelder‘ zu reduzieren.

Der neue Fokus liege auf Beratung, Aufklärung und Information für hessische Bürger, so Poseck. Die ursprüngliche Meldestelle war 2020 als Teil des Aktionsprogramms ‚Hessen gegen Hetze‘ nach dem Mord an Walter Lübcke eingerichtet worden.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Computer-Nutzer (Archiv)

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was ist passiert?

  • Hessische Landesregierung kündigt Reform der Meldestelle gegen Hass im Internet an.
  • Nur noch Fälle mit klaren Bezug zu Hessen werden bearbeitet; Stelle wird umbenannt.
  • Pseudonyme Hinweisgeber erhalten keine Rückmeldung mehr; Fokus auf Beratung und Information.

Warum ist das wichtig?

  • Fokussierung auf relevante Fälle mit Hessenbezug verbessert Effizienz
  • Stärkere Beratung und Unterstützung für Betroffene gegen Hass im Netz
  • Reduzierung von Missbrauch durch Pseudonyme Hinweisgeber

Wer ist betroffen?

  • hessische Bürger
  • Betroffene von Hass im Internet
  • Hinweisgeber

Zahlen/Fakten?

  • Über 90 Prozent der 85.000 eingegangenen Hinweise hatten keinen erkennbaren Hessenbezug.
  • Umbenennung der Meldestelle in "Anlauf- und Beratungsstelle bei Hass und Hetze im Netz".
  • Die ursprüngliche Meldestelle wurde 2020 eingerichtet.

Wie geht’s weiter?

  • Umbenennung der Meldestelle in „Anlauf- und Beratungsstelle bei Hass und Hetze im Netz“
  • Fokussierung auf Beratung von Betroffenen mit Hessen-Bezug
  • Keine Annahme von Strafanzeigen mehr; Verweis an die Polizei
Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
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