Politik - Was ist passiert – was dahinter steckt
Politik: Strategische Partnerschaft zwischen Deutschland und Ukraine
Berlin () – Deutschland und die Ukraine wollen ihre bilaterale Kooperation weiter vertiefen. Bei den ersten gemeinsamen Regierungskonsultationen seit über 20 Jahren habe man vereinbart, die bilateralen Beziehungen „auf die Ebene einer strategischen Partnerschaft zu heben“, sagte Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) am Dienstag im Kanzleramt.
„Wir wollen – und zwar noch mehr als in der Vergangenheit – voneinander lernen und in unsere gemeinsame Zukunft investieren. Wir wünschen uns eine souveräne und demokratische Ukraine als kraftvollen Partner, in einem freien, sicheren und wohlhabenden Europa.“
Man habe weitere umfassende Unterstützungsleistungen vereinbart, unter anderem bei der Luftverteidigung, bei weitreichenden Waffen, bei Drohnen und bei Artilleriemunition, so Merz. Das, was man in dieser Kooperation tue, sei nicht nur von Nutzen für die Verteidigung der Ukraine. „Es ist auch von besonderem Nutzen für unsere Sicherheit, denn keine Armee in Europa ist in den letzten Jahrzehnten im Kampf so erprobt worden, wie die Ukraine.“
Im Rahmen der Regierungskonsultationen wurden auch mehrere Absichtserklärungen unterzeichnet. Unter anderem soll es künftig einen Austausch von digitalen Gefechtsdaten zur Entwicklung neuer Waffensysteme geben. Darüber hinaus wollen beide Länder eng bei der Digitalisierung zusammenarbeiten und auch die Modernisierung staatlicher Dienstleistungen dabei in den Blick nehmen, wie Merz ankündigte. Eine neue Vereinbarung zum industriellen Wiederaufbau wurde ebenfalls unterzeichnet. „Wir werden also unsere Zusammenarbeit in diesen Bereichen, ebenso wie im Bereich der Landwirtschaft, der Wasserstoff-Infrastruktur und kritischer Rohstoffe intensivieren“, sagte der Kanzler.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Wolodymyr Selenskyj und Friedrich Merz am 14.04.2026 |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- Deutschland und die Ukraine vertiefen bilaterale Kooperation.
- Vereinbarung zur strategischen Partnerschaft und umfassenden Unterstützungsleistungen.
- Unterzeichnung mehrerer Absichtserklärungen, einschließlich digitaler Gefechtsdaten und industrieller Wiederaufbau.
Warum ist das wichtig?
- Vertiefung der bilateralen Kooperation stärkt strategische Partnerschaft zwischen Deutschland und der Ukraine
- Gemeinsame Sicherheitsinteressen und Verteidigungsstärkung erhöhen die Sicherheit in Europa
- Intensivierte Zusammenarbeit in wichtigen Bereichen wie Digitalisierung und industrieller Wiederaufbau fördert wirtschaftliche Entwicklung
Wer ist betroffen?
- Deutschland
- Ukraine
- Bundeskanzler Friedrich Merz
Zahlen/Fakten?
- Erste gemeinsame Regierungskonsultationen seit über 20 Jahren
- Vereinbarung zur strategischen Partnerschaft zwischen Deutschland und der Ukraine
- Unterstützung bei Luftverteidigung, weitreichenden Waffen, Drohnen und Artilleriemunition
Wie geht’s weiter?
- Vertiefung der bilateralen Kooperation zwischen Deutschland und der Ukraine
- Austausch von digitalen Gefechtsdaten und enge Zusammenarbeit bei Digitalisierung
- Intensivierung der Zusammenarbeit in Landwirtschaft, Wasserstoff-Infrastruktur und kritischen Rohstoffen
- Bericht: Merz sieht keine Möglichkeit für gezielte Hilfen für Arme - 14. April 2026
- Bericht: Reiche verteidigt Ausmaß der Entlastungsmaßnahmen - 14. April 2026
- Merz will Freihandelsabkommen mit der Afrikanischen Union - 14. April 2026
