Mecklenburg-Vorpommern - Was ist passiert – was dahinter steckt
Politik Mecklenburg-Vorpommern: Solaranlagen Ausweitung
Schwerin () – Mecklenburg-Vorpommern erhöht die für Freiflächen-Solaranlagen verfügbare Fläche deutlich. Das Wirtschaftsministerium teilte mit, dass das bestehende Kontingent im Rahmen von Zielabweichungsverfahren auf insgesamt 10.000 Hektar erweitert wird.
Staatssekretärin Ines Jesse betonte, damit solle das große Potenzial der Sonnenenergie besser genutzt werden.
Die neuen Kriterien legen fest, dass Anlagen vorrangig auf bereits versiegelten Flächen, stillgelegten Deponien oder in Kombination mit anderen erneuerbaren Energieanlagen entstehen sollen. Hochwertige Ackerflächen, Moore und Naturschutzgebiete werden besonders geschützt.
Landwirtschaftsminister Till Backhaus sprach von einem ausgewogenen Rahmen, der mehr Solarenergie ermögliche, wo es sinnvoll sei, und gleichzeitig sensible Räume schütze.
Für viele Kommunen im ländlichen Raum seien Einnahmen aus Photovoltaik ein wichtiger Baustein, so das Ministerium. Die Kontingenterhöhung gilt als Übergangslösung, bis das Landesraumentwicklungsprogramm fortgeschrieben wird
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Solaranlage (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- Mecklenburg-Vorpommern erhöht die Fläche für Freiflächen-Solaranlagen auf insgesamt 10.000 Hektar.
- Neue Kriterien prioritär für versiegelte Flächen und stillgelegte Deponien.
- Landwirtschaftsminister betont Schutz sensibler Räume.
Warum ist das wichtig?
- Erhöhung der Fläche für Solaranlagen fördert Nutzung der Sonnenenergie
- Schutz sensibler Flächen wie hochwertige Ackerflächen und Naturschutzgebiete
- Einnahmen aus Photovoltaik sind wichtig für ländliche Kommunen
Wer ist betroffen?
- Kommunen im ländlichen Raum
- Betreiber von Freiflächen-Solaranlagen
- Landwirtschafts- und Umweltministerien
Zahlen/Fakten?
- Erhöhung der Fläche für Freiflächen-Solaranlagen auf insgesamt 10.000 Hektar
- Neue Kriterien: vorrangig auf versiegelten Flächen, stillgelegten Deponien, Kombination mit anderen erneuerbaren Energieanlagen
- Schutz hochwertiger Ackerflächen, Moore und Naturschutzgebiete
Wie geht’s weiter?
- Erhöhung der Fläche für Freiflächen-Solaranlagen auf 10.000 Hektar
- Vorrang für Anlagen auf versiegelten Flächen, stillgelegten Deponien und in Kombination mit anderen erneuerbaren Energieanlagen
- Übergangslösung bis zur Fortschreibung des Landesraumentwicklungsprogramms
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