Stromerzeugung in NRW geht erneut zurück

9. April 2026
1 min Lesezeit

Stromerzeugung in NRW geht erneut zurück

Nordrhein-Westfalen - Was ist passiert – was dahinter steckt

Energieerzeugung in Nordrhein-Westfalen 2025

() – Die Stromerzeugung in ist im vergangenen Jahr zum dritten Mal in Folge gesunken. Wie das Statistische Landesamt IT.NRW am Donnerstag mitteilte, wurden 2025 insgesamt 87.475 Gigawattstunden Strom ins Netz eingespeist, was einem leichten Rückgang von 0,2 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht.

Im Vergleich zum Jahr 2018 ist die eingespeiste Menge sogar um 36,6 Prozent gesunken.

Kohle blieb mit einem Anteil von 43,6 Prozent der wichtigste Energieträger, verlor aber weiter an Bedeutung. Der Anteil erneuerbarer Energien stieg auf 27,8 Prozent, Erdgas kam auf 25,6 Prozent.

Innerhalb der erneuerbaren Energien hatte die Windkraft mit 52,2 Prozent den höchsten Anteil, gefolgt von Photovoltaik, dessen Anteil im Vergleich zu 2024 um vier Prozentpunkte auf 28,5 Prozent zulegte.

Die Entwicklung wurde laut der Behörde durch politische Maßnahmen wie den Kohleausstieg und den Ausbau von Wind- und Solaranlagen beeinflusst. Die Statistik erfasst nur Strom, der in das öffentliche Netz eingespeist wird.

Vor Ort erzeugter und verbrauchter Strom, etwa in Industriekraftwerken, bleibt unberücksichtigt.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Windräder (Archiv)

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was ist passiert?

  • Stromerzeugung in Nordrhein-Westfalen ist im Jahr 2025 um 0,2 Prozent gesunken.
  • Kohle blieb mit 43,6 Prozent der wichtigste Energieträger, der Anteil erneuerbarer Energien stieg auf 27,8 Prozent.
  • Windkraft hatte mit 52,2 Prozent den höchsten Anteil an erneuerbaren Energien.

Warum ist das wichtig?

  • Rückgang der Stromerzeugung trotz steigender erneuerbarer Energien.
  • Politische Maßnahmen unterstützen den Übergang zu nachhaltigeren Energieträgern.
  • Wichtige Entwicklung im Kontext der Energiewende und Klimaziele.

Wer ist betroffen?

  • Stromerzeuger in Nordrhein-Westfalen
  • Betreiber von Wind- und Solaranlagen
  • Politische Entscheidungsträger

Zahlen/Fakten?

  • 87.475 Gigawattstunden Strom ins Netz eingespeist (2025)
  • Rückgang von 0,2 Prozent gegenüber dem Vorjahr
  • 36,6 Prozent Rückgang im Vergleich zu 2018
  • Kohleanteil: 43,6 Prozent
  • Anteil erneuerbarer Energien: 27,8 Prozent
  • Erdgasanteil: 25,6 Prozent
  • Windkraftanteil innerhalb erneuerbarer Energien: 52,2 Prozent
  • Photovoltaikanteil: 28,5 Prozent (Steigerung um 4 Prozentpunkte zum Vorjahr)

Wie geht’s weiter?

  • Überwachung der Stromerzeugungstrends in Nordrhein-Westfalen
  • Weitere Förderung erneuerbarer Energien und Ausbau der Infrastruktur
  • Anpassung politischer Maßnahmen in Bezug auf Kohleausstieg und Klimaziele
Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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