Bayern - Was ist passiert – was dahinter steckt
Drogenbeschlagnahme am Flughafen Nürnberg
Nürnberg () – Am Flughafen Nürnberg hat der Zoll einen Koffer mit 16,5 Kilogramm Kokain sichergestellt. Das teilte das Zollfahndungsamt München am Donnerstag mit.
Mitarbeiter der Gepäckermittlung hatten den Koffer auf dem Gepäckband liegen gelassen gefunden, eine Röntgenkontrolle ergab den Verdacht auf Rauschgift.
Bei der Öffnung des aus Guayaquil in Ecuador stammenden Gepäckstücks bestätigte sich der Verdacht: Es enthielt ausschließlich in Ziegeln gepresstes Kokain. Die Ermittlungen ergaben, dass ein 72-jähriger Spanier den Koffer am 30. November aufgegeben hatte, ihn in Nürnberg aber auf dem Gepäckband liegen ließ und ohne ihn weiter nach Barcelona flog.
Er beauftragte die Fluggesellschaft, den Koffer nachzusenden.
Statt der Zustellung kam es am 9. Dezember in Barcelona zur Festnahme des Mannes durch die dortigen Polizeibehörden. Die Drogenmenge ist die größte, die der Zoll am Flughafen Nürnberg in den letzten 20 Jahren entdeckt hat.
Die weiteren Ermittlungen führt nun eine gemeinsame Ermittlungsgruppe von Zoll und Bayerischem Landeskriminalamt.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Geöffneter Koffer mit Kokainziegeln. (Archiv), Zoll via |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- Zoll sichert Koffer mit 16,5 kg Kokain am Flughafen Nürnberg.
- Koffer stammt aus Guayaquil, wurde von einem 72-jährigen Spanier aufgegeben.
- Spanier wurde am 9. Dezember in Barcelona festgenommen.
Warum ist das wichtig?
- Große Menge Kokain sichergestellt, zeigt Effizienz des Zolls
- Wichtiger Schritt im Kampf gegen Drogenhandel
- Erkenntnisse könnten zu weiteren Ermittlungen und Festnahmen führen
Wer ist betroffen?
- 72-jähriger Spanier
- Zollbehörden
- Polizei in Barcelona
Zahlen/Fakten?
- 16,5 Kilogramm Kokain sichergestellt
- Größte Drogenmenge am Flughafen Nürnberg in den letzten 20 Jahren
- Koffer stammte aus Guayaquil, Ecuador
Wie geht’s weiter?
- Fortsetzung der Ermittlungen durch eine gemeinsame Ermittlungsgruppe von Zoll und Bayerischem Landeskriminalamt
- Überprüfung von möglichen Verbindungen und Hintergründen des 72-jährigen Spanier
- Weitere Aktionen zur Aufklärung und Bekämpfung von Drogenhandel am Flughafen Nürnberg
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