OECD warnt vor anhaltenden Risiken für Weltwirtschaft

2. Dezember 2025
1 min Lesezeit

OECD warnt vor anhaltenden Risiken für Weltwirtschaft

Wirtschaft - Was ist passiert – was dahinter steckt

Wirtschaftsausblick für Deutschland und globale Trends

Paris () – Die Weltwirtschaft hat sich in diesem Jahr als widerstandsfähig erwiesen, jedoch bleiben laut dem neuesten Wirtschaftsausblick der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) zugrunde liegende Schwächen bestehen. Der am Dienstag veröffentlichte Bericht prognostiziert, dass das globale Wachstum von 3,2 Prozent im Jahr 2025 auf 2,9 Prozent im Jahr 2026 verlangsamen wird, bevor es 2027 wieder auf 3,1 Prozent ansteigt.

Für erwartet die Organisation, dass die Wirtschaft im laufenden Jahr nur um 0,3 Prozent wachsen wird, gefolgt von Wachstumsraten von 1,0 und 1,5 Prozent in den kommenden beiden Jahren. Für die Vereinigten Staaten wird ein Rückgang des BIP-Wachstums von 2,0 Prozent im Jahr 2025 auf 1,7 Prozent im Jahr 2026 und ein erneuter Anstieg auf 1,9 Prozent im Jahr 2027 erwartet. Im Euroraum wird das Wachstum laut OECD 1,3 Prozent im Jahr 2025, 1,2 Prozent im Jahr 2026 und 1,4 Prozent im Jahr 2027 betragen. Chinas Wachstum wird bei 5,0 Prozent im Jahr 2025, 4,4 Prozent im Jahr 2026 und 4,3 Prozent im Jahr 2027 prognostiziert.

„Angesichts der Anfälligkeit der Weltwirtschaft müssen die Länder ihre Bemühungen um einen konstruktiven Dialog verstärken, der eine dauerhafte Lösung der Handelsspannungen und eine Verringerung der politischen Unsicherheit gewährleistet“, sagte OECD-Generalsekretär Mathias Cormann.

Haushaltsdisziplin sei wichtig, um den zunehmenden Risiken zu begegnen, die sich aus der hohen Staatsverschuldung und dem höheren Ausgabenbedarf aufgrund von Verteidigungsanforderungen und der Alterung der Bevölkerung ergeben. „Strukturreformen, die Bürokratie abbauen, Vorschriften vereinfachen und Eintrittsbarrieren im Dienstleistungssektor senken, sind entscheidend für die Förderung von Wettbewerb, Innovation und Unternehmensdynamik und letztlich für eine dauerhafte Stärkung des Lebensstandards.“

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Frachtschiff im -Kanal (Archiv)

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was ist passiert?

  • Weltwirtschaft zeigt Widerstandsfähigkeit, aber besteht aus zugrunde liegenden Schwächen
  • Prognose: Globales Wachstum sinkt von 3,2 % (2025) auf 2,9 % (2026), dann wieder 3,1 % (2027)
  • Deutschlands Wirtschaftswachstum wird 2023 auf 0,3 % geschätzt; USA: Rückgang von 2,0 % auf 1,7 % (2026)

Warum ist das wichtig?

  • Prognose gibt Einblick in künftige wirtschaftliche Entwicklungen und Risiken
  • Wichtige Hinweise zur Notwendigkeit von Haushaltsdisziplin und Strukturreformen
  • Förderung von Dialog zur Lösung von Handelsspannungen ist entscheidend

Wer ist betroffen?

  • Länder mit niedrigen Wachstumsprognosen
  • Bürger in Deutschland und den USA
  • Länder im Euroraum und China

Zahlen/Fakten?

  • Globales Wachstum: 3,2% (2025), 2,9% (2026), 3,1% (2027)
  • Deutschland: 0,3% (2023), 1,0% (2024), 1,5% (2025)
  • USA: 2,0% (2025), 1,7% (2026), 1,9% (2027)

Wie geht’s weiter?

  • Globale Wachstumsprognose von 3,2% auf 2,9% sinkend, dann wieder 3,1%
  • Deutschland: 0,3% Wachstum 2023, 1,0% 2024, 1,5% 2025
  • Dringlichkeit von Strukturreformen und Dialog zur Verringerung von Handelsspannungen betont
Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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